Systemcheck: Filterkaffee, Tassimo, Senseo, Nespresso und Dolce Gusto im Vergleich

Kaffee ist nicht nur das beliebteste Getränk der Deutschen, Kaffee ist wohl auch das Getränk, was auf die verschiedensten Arten zubereitet werden kann. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Systemen, die ich hier in einer Gesamtübersicht vorstellen möchte mit all ihren Vor- und Nachteilen. Die Frage, ob man nun klassisch mit Filter, Pads, Kapseln oder Bohnen im Vollautomaten zubereitet zubereitet, hängt von vielen Faktoren ab: Geschmack, Bequemlichkeit und Preis spielen hier wohl die größte Rolle. Ob sich der Umstieg vom Filter auf Senseo, Nespresso, Tassimo, Dolce Gusto oder Vollautomat lohnt, ist auch davon abhängig, was für ein Typ Kaffeetrinker du bist, denn auch die Menge des getrunkenen Kaffee pro Tag kann ein echtes Totschlag-Argument gegen manche Systeme sein.
Filterkaffee-Maschine
Zuerst nehme ich mir der guten, alten Filterkaffee-Maschine an (in der Abbildung ist es eine von Solac). Dies ist wohl nach wie vor die am meisten verbreitete Art, Kaffee zuzubereiten in deutschen Haushalten. Doch macht die angestaubte Technik heute noch Sinn? Ein riesen Vorteil besteht ganz einfach darin, dass sowohl die Kaffee-Maschine wie auch der Kaffee selbst, sehr günstig zu haben sind. Ein Kilogramm Kaffee gibt es im Supermarkt schon für unter 10,- € und die Maschinen sind auch sehr günstig. Für 20,- € kann man sich beim Elektromarkt eine solche Maschine mitnehmen. In diesem Vergleich preislich absolut unschlagbar! Außerdem sind auch große Mengen an Kaffee realisierbar. Eine große Kanne ist mit keinem anderen System machbar, hier besteht wohl auch der größte Vorteil des Filterkaffees. Wer sehr viel Kaffee trinkt oder oft Gäste hat, könnte mit einem Kapsel- oder Padsystem Probleme bekommen, alle zu versorgen.
Bei all den Vorteilen, die der Filterkaffee so hat, gibt es natürlich auch erhebliche Nachteile, die überhaupt erst dazu geführt haben, dass sich die neuen Systeme mit derartigem Erfolg schmücken dürfen. Kaffeepulver hat den Nachteil, dass es nach Öffnung der Verpackung sehr schnell die Aromen verliert. Durch kühles Lagern an einem trockenen, dunklen Ort kann man dem zwar entgegen wirken, dennoch sind vor allen Dingen die Kapselsysteme hier einen Schritt voraus. Will man mit der Filterkaffee-Maschine eine Tasse zubereiten, ist der Aufwand dafür vergleichsweise hoch. Oft verzichtet man dadurch lieber auf den Kaffee oder brüht eine ganze Kanne, die dann nachher durch vielfaches Aufwärmen säuerlich und bitter schmeckt. Zum Geschmack ist außerdem zu sagen, dass ein Filterkaffee relativ dünn schmeckt, wenn man ihn mit diesen Systemen vergleicht, die einen gewissen Druck auf das Kaffeepulver ausüben beim Brühvorgang (Nespresso, Dolce Gusto und Vollautomaten).
Hier nochmal eine Kurzübersicht zum Filterkaffee:
Anschaffungspreis ab ca. : 20,- €
Kaffeepreis pro kg: 10,- €
Vorteile:
- Vielfalt an geeignetem Kaffeepulver; überall erhätlich
- große Mengen Kaffee können zubereitet werden
- niedrige Anschaffungskosten für eine Maschine
- niedrige Folgekosten durch günstigen Kaffee
Nachteile:
- Kaffeepulver muss schnell aufgebraucht werden
- vergleichsweise hoher Aufwand für eine Tasse Kaffee
- vergleichsweise lascher Geschmack (“typisch Filterkaffee”)
Bosch Tassimo
Die Bosch Tassimo kann vor allen Dingen eines sehr gut: Dem Anwender das Leben so einfach wie möglichen machen. Der Clou an der Maschine ist das patentierte Tassimo System. Hier wird von den sogenannten T-Discs ein Barcode abgelesen, wodurch die Maschine den Prozess der Zubereitung auf das jeweilige Getränk anpasst. Hier kann man quasi nichts falsch machen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Vielfalt des Systems: Mit der Tassimo kann man nicht nur Kaffee zubereiten, Cappuccino und Espresso zubereiten, sondern auch Kakao und Tee. Dabei ist insgesamt die Auswahl an Sorten recht groß. Nun zu den Kritikpunkten an dieser Maschine: Die Sortenvielfalt ist zwar groß, aber meiner Meinung nach kann sie nichts in einer derartigen Qualität zubereiten, was den sehr hohen Preis der T-Discs rechtfertigen würde: Der Kakao schmeckt zwar nicht schlecht, ist aber nicht vergleichbar mit normal zubereitetem Kakao. Tassimo-Kaffee ist vergleichbar eher vergleichbar mit Filterkaffee oder der Senseo. Der Grund: Der Maschine fehlt der nötige Druck, um richtigen Espresso oder aromatischen Kaffee herzustellen. Der mit Abstand größte Kritikpunkt an Tassimo und T-Discs ist aber der Preis. Eine Packung mit 8 T-Discs (normaler Kaffee) kostet rund 2,50 €. Davon enthält jede T-Disc nur 7g Kaffee. Dies resultiert in einem Kilopreis von rund 45€ pro kg Kaffee. Dies disqualifiziert die Tassimo also für Kaffeetrinker, die täglich mehrere Tassen trinken möchten. Der Anschaffungspreis von rund 100,- € ist passabel.
Hier nochmal eine Kurzübersicht zur Bosch Tassimo: [Herstellerlink]
Anschaffungspreis ab ca. : 100,- € [Preisvergleich]
Kaffeepreis pro kg ca.: 45,- € [Preisvergleich]
Vorteile:
- schnel & unkompliziert einzelne Tassen zubereiten (Tassimo System)
- heiße Schokolade, Tee, Cappuccino & Latte können zubereitet werden
- vergleichsweise hohe Sortenvielfalt
Nachteile:
- Tasssimo macht keinen echten Espresso
- wenig Druck (3,3 Bar), geschmacklich mittelprächtig
- passabler Maschinenpreis und hohe Folgekosten
Philips Senseo
Die wohl beliebteste Variante Kaffee herzustellen neben der klassischen Flterkaffee-Maschine ist sicherlich die Philips Senseo. Dies liegt sicherlich vor allen Dingen daran, dass dieses System ausgereift ist und es viele verschiedene Sorten am Markt gibt, sogar beim Aldi um die Ecke gibt es recht empfehlenswerte Pads zu einem günstigen Preis. Womit wir auch schon beim nächsten großen Pro-Argument für die Philips Senseo sind: Sowohl die Maschine als auch die Pads sind zu einem günstigen Preis erhältlich, wobei man besonders bei den Original-Pads auf ordentliche Preise achten muss. Diese werden z.T. teuer verkauft, insbesondere weil die Kaffeepads, die nicht direkt von Senseo stammen, nicht unbedingt schlechter sind.
Insgesamt ist der Geschmack des Senseo Kaffee eher zurückhaltend. Darüber können auch spezielle Sorten nicht hinwegtäuschen, die mit “kräftig” oder “intensiv” betitelt werden. Für einen intensiven Geschmack fehlt der Senseo der nötige Druck (sie hat nur 1,5 Bar Druck). Außerdem ist das System recht unflexibel, was andere Heißgetränke, wie z.B. Tee, Kakao oder Kaffee-Spezialitäten (Latte Macchiato, Cappuccino) angeht. Zwar gibt es Teepads und es wurden auch schon Lösugen für Kakao gefunden (die aber in Deutschland nicht vertrieben werden), doch diese sind meiner Meinung nach recht unausgereift. Espresso kann die Maschine auch nicht, auch wenn es extra einen Padhalter gibt, der mit der entsprechenden Sorte Kaffeepads dies verspricht. Jedoch braucht ein Espresso Druck, was die Senseo zum aktuellen Zeitpunkt nicht leisten kann. Dank des günstigen Preises von Maschine und Pads ist die Maschine aber trotzdem völlig zurecht beliebt und der Kaffee kann auf einem ähnlichen Niveau wie Filterkaffee und Tassimo punkten.
Hier nochmal eine Kurzübersicht zur Senseo von Philip’s: [Herstellerlink]
Anschaffungspreis ab ca. : 50,- € [Preisvergleich]
Kaffeepreis pro kg ca.: 18,- € [Preisvergleich]
Vorteile:
- große Sortenvielfalt, überall verfügbar
- vergleichsweise günstiger Kaffeepreis
- Senseo Kaffeemaschinen günstig in der Anschaffung
Nachteile:
- unflexibles System mit fester Wassermenge
- wenig Druck (1,5 Bar), geschmacklich fehlt Intensität
- Tee, Espresso und Kakao erhältlich, aber unausgereift
Nestle Nespresso
Die Nespresso ist wohl die Maschine mit dem größten Anspruch in die Kategorie “Premium” zu gehören. Das patentierte Brühsystem funktioniert mit Kapseln, die hiermit geschmacklich sehr ausgereiften Espresso oder Kaffee zaubern. Benutzte Kapseln fallen nach dem Brühvorgang in einen Behälter, der insgesamt 12 gebrauchte Kapseln fasst. Will man den Brühvorgang abbrechen, drückt man einfach einen Knopf, sodass man hier auch die Wassermenge kontrollieren kann und somit auf den Geschmack Einfluss nehmen kann. Durch den Auffangbehälter und das denkbar einfache Funktionsprinzip ist die Maschine besonders sauber. Außerdem ist die Nespresso durch die patentierte Brüheinheit (die sich übrigens bei keiner Nespresso Maschine unterscheidet) ziemlich kompakt. Wenn mal doch etwas nicht nach Plan läuft, hilft die kostenlose Kundenhotline schnell und kompetent. Als ich noch eine Nespresso-Maschine hatte, war ich immer äußerst begeistert von der zuvorkommenden, professionellen Art der Berater am Telefon.
Vieltrinker werden mit der Nespresso bestraft: Nicht nur, weil der Kaffee relativ langsam durch die Maschine läuft, sondern auch, weil man aus einer Kapsel nur eine kleine Menge Kaffee bekommt (120ml). Möchte man einen großen Becher mit Kaffee trinken, muss man einige Kapseln durch die Maschine jagen, was auch sehr schnell ins Geld geht bei einem Kilopreis von rund 42,- € (zzgl. Versandkosten) – eine Kapsel Lungo (entspricht normalem Kaffee in einer Espresso Variation) kostet z.Z. 0,35 €. Möchte man also einen großen Becher Kaffee genießen, knackt man relativ schnell die 1,- € Marke. Da Nestle mit der Nespresso vor jegliche Drittanbieterschaft Schranken gesetzt hat, könnt ihr keine Kapseln im Supermarkt kaufen: Es kann lediglich online oder per Kundenhotline bestellt werden. Wollt ihr nur wenig bestellen, fallen Versandkosten an. Außerdem gibt es ausschließlich Kapseln direkt von Nespresso, sodass auch die Sortenvielfalt (insbesondere Kaffee: nur 4 Sorten Lungo) sehr eingeschränkt ist. 2010 läuft das Patent von Nespresso aus, ab dann kann man auf Drittanbieter hoffen.
Insgesamt ist die Nespresso geschmacklich wohl die ausgereifteste Maschine, die man aber im Unterhalt auch entsprechend bezahlen muss. Insbesondere für Genießer von Espresso sehr zu empfehlen. Auf keinen Fall aber für Vieltrinker, die auf’s Geld achten müssen. Tipp: Bei ebay werden die Kapseln meist überteuert angeboten (siehe “Einkaufsratgeber: Nespresso Kapseln bei ebay“)
Hier nochmal eine Kurzübersicht zur Nespresso von Nestle: [Herstellerlink]
Anschaffungspreis ab ca. : 50,- € [Preisvergleich]
Kaffeepreis pro kg ca.: 42,- € [Preise von 0.33 € bis 0,37 € pro Kapsel]
Vorteile:
- patentiertes Brühsystem (19 Bar) mit tollem Geschmack
- einfaches und sauberes System
- Premium-Gefühl mit erstklassigem Kunden-Support
Nachteile:
- nur kleine Mengen Kaffee werden zubereitet
- Auswahl an Sorten auf Nestle Sorten beschränkt (keine Drittanbieter)
- Bestellung nur per Telefon oder Online möglich
- passabler Maschinenpreis und sehr hoher Kaffeepreis
Nescafe Dolce Gusto
Die Maschine mit dem Entenschnabel hört auf den Namen “Dolce Gusto“. Mein erster Eindruck zur Maschine war eher Verwunderung, aber mittlerweile habe ich mich an die Optik gewöhnt und finde sie ganz ansprechend. Die Nescafe Dolce Gusto vereint die Qualitäten der Bosch Tassimo und der Nespresso Maschine gekonnt: Hier können Kaffee-Spezialitäten (Cappuccino, Latte Macchiato, etc.) hergestellt werden und es steckt auch der nötige Druck (rund 15 Bar) dahinter. Hier darf man also hohe Qualität erwarten, was entsprechende Getränke angeht. Und so ist es auch: Cappuccino und Latte gelingen vorzüglich, der Milchschaum (ebenfalls aus Kapseln) ist so wie er sein soll. Dabei erreicht die Maschine beim einfachen Lungo und Espresso nicht ganz die Qualität der Nespresso, ist dafür aber vielfältiger als das Grundmodell von Nestle. Kakao kann man mit der Maschine ebenfalls zubereiten. Dieser schmeckt zwar nicht ganz wie normaler Kakao (etwas süßer), kann aber durchaus gefallen.
Leider muss man sich diese Leckereien zu horrenden Preisen erkaufen. Zwar gibt es die Kapseln in Ladengeschäften und auch der Preis ist nicht von Nescafe blockiert (wie beim Nespresso System). Dennoch: Wenn eine Tasse Kaffee knapp 0,30 € kostet und ein Cappuccino oder Latte Macchiato gut das Doppelte, überlegt man sich zwei mal, ob man nicht doch lieber ins Cafe um die Ecke geht. Der normale Kaffee schmeckt annähernd so gut wie bei Nespresso.
Insgesamt kann die Maschine vor allen Dingen bei den Kaffee-Spezialitäten überzeugen. Mit dem Preis im Hinterkopf muss man sich das Genießen auch angewöhnen, da es sonst schnell ins Geld geht. D.h. die Nescafe Dolce Gusto ist vor allen Dingen für Cappuccino- und Lattetrinker geeignet, die wenig Kaffee trinken.
Hier nochmal eine Kurzübersicht zur Nescafe Dolce Gusto: [Herstellerlink]
Anschaffungspreis ab ca. : 80,- € [Preisvergleich]
Kaffeepreis pro Tasse Kaffee ca.: 0,28 €
Kaffeepreis pro Tasse Kaffee-Spezialität (z.B. Cappuccino): 0,56 €
Vorteile:
- patentiertes Brühsystem (15 Bar) mit tollem Geschmack
- viele Kaffee-Spezialitäten in hoher Qualität, Kakao
Nachteile:
- nur kleine Mengen Kaffee werden zubereitet
- passabler Maschinenpreis und sehr hoher Kaffeepreis
Fazit zum Vergleich von Filterkaffee, Tassimo, Senseo, Nespresso und Dolce Gusto
Qualität hat meistens seinen Preis! Wer gern Cappuccino und Latte Macchiato trinkt, wird von der Kaffeeindustrie geschröpft: Da wird dann schon gern mal der drei- bis vierfache Preis für Kaffee fällig (verglichen mit Fiterkaffee). Eine preisliche Ausnahme bei den Kapsel- und Padsystemen stellt die Senseo dar, die hier durchweg gut davon kommt, aber geschmacklich und funktional kaum mit den anderen Lösungen mithalten kann. Geschmackssieger für Espresso-Genießer ist das Nespresso System, was aber auch auch preislich die Krone auf hat. Kaffee-Spezialitäten gibt es bei Tassimo und Dolce Gusto, wobei die letzte Lösung durch das ausgereiftere Brühsystem mit rund 15 Bar bessere geschmackliche Ergebnisse erzielt.
Wer den Spagat zwischen gemütlichen Kapselsystemen und dem etwas angestaubten Filterkaffee machen möchte, kann sich alternativ auch bei den Vollautomaten umschauen, die bereits ab 230,- € erhältlich sind [Zum Bericht: Kaufberatung: günstige Vollautomaten (bis 350,- €) für Sparfüchse, Pragmatiker und Puristen…].



06. Mai, 2009 








Netter Bericht.
Allerdings hast du meiner Meinung nach eine einfache und vor allem sehr leckere (wenn man ordentlichen Kaffee nimmt) Methode nicht erwähnt.
Frenchpress.
Verwende die seit geraumer Zeit auf der Arbeit. Der Aufwand für eine Tasse ist nicht viel größer wie bei einem VA und preislich ist die auch unschlagbar (ab 6 € für eine kleine Kanne). Hat im Vergleich zum Filterkaffee auf jeden Fall geschmacklich weit die Nase vorn.
Hi Michael,
danke für deinen Kommentar. Ich hatte schon daran gedacht, noch weitere Arten aufzunehmen, wie man Kaffee zubereiten kann. Bei diesem Artikel sollte es aber nur um die Kapsel- und Padsysteme gehen – und selbst dort nur um die Grundmodelle (Tchibo Caffissima, Senseo Latte Select, Nespresso mit Milchaufschäumer wurde alles nicht erwähnt), um den Artikel einfach zu halten.
Ich denke die Frenchpress passt einfach nicht in die Reihe. Selbstverständlich kommt darüber aber auch noch ein Artikel… wahrscheinlich aber in einem anderen Zusammenhang als Kapsel- und Padsysteme.
Sehr gelungener Artikel – hat sicherlich ganz schön Arbeit bereitet! Ich habe in meinem Blog (www.coffee-culture.de) auch schon versucht, die verschiedenen Kapsel- und Padsysteme vorzustellen, aber einen Vergleich habe ich noch nicht zu Stande gebracht…
Ich habe deinen Blog jetzt auf alle Fälle verlinkt (über einen Backlink würde ich mich natürlich freuen).
Klasse geschrieben und Vor-und Nachteile auf den Punkt gebracht. Ich habe mich jetzt für eine Cafissimi von Tchibo entschieden. Die war im Angebot für 69€, hat 15Bar und macht einen wirklich leckeren Cafe Latte.
Da ich Wenigtrinker bin (eigentlich nur am Wochenende) kann mich auch der Preis für die Kapseln nicht schocken.
Toller Artikel! Schade nur das traurige Endergebnis, nämlich dass das beste System vieeeeeeeeel zu teuer ist…
Guter Artikel!
Ich möchte meine Erfahrungen mit der Dolce Gusto hier preisgeben.
Sicherlich sind die Kapseln sehr teuer (sogar von damaligen 3,99 € auf 4,49 € angehoben), jedoch ist die Qualität sehr überzeugend. Wir haben diese Maschine rund 2 Jahre im Einsatz gehabt und sind sehr zufrieden. Die Produktpalette lässt sich sehen; neben normalen Kaffee, lässt sich wie schon geschrieben, Cappuccino, Latte Macchiato, Espresso und sogar Kakao zubereiten. Jede Art ist auf seine Weise wirklich lecker.
Jedoch ist der größte Nachteil eben die Kapseln. Denn es gibt auf dem großen Markt keine “billig”-Hersteller mit anderen Kapseln, die auch passen. So ist man nunmal an diese Kapseln gebunden.
Daher haben wir uns vor ein paar Tagen dazu entschieden, auf die neue Philips Senseo New Generation zu wechseln, da es einfach Unmengen an verschiedenen Pads zu günstigen Preisen gibt. Doch was uns erwartete, war ein herber, geschmacklicher Verlust!!! Ende vom Lied, wir haben die Senseo wieder zurückgegeben.
Es geht einfach nichts über so einen guten Kaffee, welcher durch mittels der Kapseln und dem hohen Druck (15 Bar) erzeugt wird.
Ein “teures” Vergnügen, ja, aber dafür wird man auch belohnt! (Man muss ja nicht jeden Tag 10 Tassen mit der Maschine machen..)
Ich habe mir vor 3 Wochen eine Tassimo gekauft, bei Famila für 88 Euro plus 30 Euro Cashback seitens Tassimo, effektiv 58 Euro.
Hatte vorher eine Senseo der ersten Generation, welche keinen Latte, Espresso und Co. zaubern kann, daher die Tassimo, ich bin begeistert.
Selbst der Espresso schmeckt, obwohl nicht hoher Druck aufgebaut wird, gut.
So hab mal deine Testberichte durchgelesen und muss sagen die meisten Dinge stimmen!
Allerdings hat die Tassimo stark nachgebessert in Punkto Geschmack!
da ich selber eine Dolce Gusto und meine Freundin eine Tassimo hat, haben wir am Wochenende eine Testreihe gestartet;-)
Getestet wurde:
- Cappuccino
- normaler Kaffee
- Esspresso
- Kakao
Wir waren zu 6. insgesamt.
Nun zu unseren geschmacklichen Ergebnissen:
- Cappuccino: Fanden alle bei Dolce Gusto besser. Bei Tassimo war dieser viel zu herb und bitter!
- normaler Kaffee: Die Starbucks-Version von Tassimo ist der Hammer! Nicht zu stark und nicht zu schwach! Genau perfekt abgebrüht! Hier kann Dolce Gusto nicht dagegen anstinken! Und das sagen sogar einige Vollautomaten Trinker
- Esspresso: Hier war die Meinung geteilt, die Frauen fanden Dolce Gusto besser. Die Männer Tassimo. Mir hat keins von beiden geschmeckt. Dolce Gusto zu schwach, Tassimo zu bitter!
- Kakao: Suchard von Tassimo zu süß! Ebenso von Dolce Gusto. Milka von Tassimo war der Traum. Genug Milch und genug Kakao, nicht zu süß aber auch nicht bitter!
Im großen und ganzen hält sich die Waagschale. Aber aufgrund des Starbuckskaffees habe ich zu Tassimo gewechselt! Muss aber jeder für sich selber entscheiden!
Hi,
ist ein schöner Bericht, der nur das bestätigt, was ich aus eigener Erfahrung berichten kann.
Allerdings muss man zum Thema Latte Machiato, Cappucino etc. noch folgendes anmerken:
Für alle diese Spezialvarianten von Milchkaffee benötigt man für den richtigen Geschmack zwingen Espresso. Für Espresso brauch man wiederum Druck und frischen Kaffee. Dies bietet eigentlich nur die Nespresso-Maschinen. Die Nespresso ist für Gelegenheitstrinker, die es einfach haben möchten, auf Qualität aber nicht verzichtet möchten, das Produkt der Stunde.
Denke, dass sich das System in einem Jahr, wenn Aldi und Co auf den Markt drängen, durchsetzen wird. Dann gibt es keinen Grund mehr für Senseobrühe.
Ich finde ja, dass alle Pad und Kapselsysteme schon einmal besseren Kaffee machen als die Filtermaschine, aber gegen die Nespresso stinken die meisten halt ab. Hier stimmt zumindest der Premiumanspruch mit dem Produkt überein.
Im Moment gibts 70 € Cashback von Nespresso beim Kauf einer Maschine, die es ab 100 € gibt. Für 70 e gibt es auch den Milchaufschäumer von Nespresso, den man dan bestellen kann.
Dieser hat den Vorteil, dass er warme Milch, warmen Milchschaum und kalten Milchschaum zaubern kann. Gerade der kalte Schaum ist im Sommer viel wert.
Hallo, Habe mir gerade ne Tassimo zugelegt und auf der Suche nach günstigen T-Discs, diese Seite hier gefunden: *LINK ENTFERNT*. Sehr schönund preiswert — kann ich nur empfehlen.
Lg Bernd
Hallo Bernard,
ein Blick in das Impressum der empfohlenen Seite hat mir gezeigt, dass du zufälligerweise auch Betreiber derselbigen bist. Wenn du schon deine eigene Seite empfiehlst, dann doch bitte nicht so… Link entfernt.
Hallo! Guter Bericht! Weiß jemand, wann das Patent für die Kapseln der Dolce Gusto (Krups) ausläuft?