Seeberger Nerobianco Caffé – kräftiger Espresso im Test

Nerobianco heißt er, der Espresso von Seeberger, der mir in die Finger geraten ist. Der Name ist so eingängig, wie er simpel ist, denn Nerobianco heißt nichts anderes als “Schwarzweiß” – das Zebra auf der Verpackung gibt da auch noch eindeutige Hinweise. Wie bereits im Artikel über den Langen Cafe Creme erwähnt, bin ich bei günstigen Arabica/Robusta Mischungen immer eher skeptisch. Doch hier hat der Langen Kaffee mir zum ersten Mal gezeigt, wie gut eine solche Mischung schmecken kann. Der Nerobianco Espresso von Seberger (13,95 € / kg) ist dunkel geröstet und hat einen recht hohen Robusta Anteil von 30%. Im Test wird sich zeigen, ob der kräftige Espresso überzeugen kann.

Erster Eindruck: Seeberger ist einen Kaffeerösterei aus Süddeutschland, die mit 160 Jahren Firmengeschichte zu den ältesten Unternehmen in diesem Bereich gehört. Dementsprechend wirkt die Verpackung grundsolide, hier gibt es keine Beanstandungen. Hier noch einige Informationen zum Unternehmen Seeberger:

Höchstes Qualitätsbewusstsein und die Leidenschaft für eine gute Tasse Kaffee – mit diesen Prämissen arbeitet Seeberger bereits seit der Einrichtung der Kaffeerösterei im Jahre 1882. Gegründet 1844 als Kolonialwarengeschäft, ist das Traditionshaus in Ulm heute eines der ältesten Unternehmen für Kaffeespezialitäten in Deutschland.

Duft: Die Aufschrift der Verpackung verspricht in dieser Hinsicht nicht zu viel, hier heißt es “stark und würzig im Aroma, mit einem Hauch von Edel-Bitterschokolade”. Dem kann  ich eigentlich kaum etwas hinzufügen, der Duft entspricht dieser Beschreibung. Bisher ist dies das intensivste Aroma, das ich unter die Nase bekommen habe.

Seeberger Espresso Nerobianco

Geschmack: Der Nerobianco Espresso von Seeberger ist kräftig… zu kräftig leider. Die starke Säure der Robusta-Bohne trübt die Freude am Geschmack, aber zum Glück nur so lange, bis man Milch zusetzt. Dann kann man die bitteren Noten bändigen und erhalt einen immer noch starken, aber leckeren Espresso, der tatsächlich an Bitterschokolade erinnert. Wer starken Espresso mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Auch hier hat die Packung schon den richtigen Tipp gegeben: “Sein Zuhause ist die kleine Tasse, bei einem Milch-Rendezvous weiß er sich gekonnt in Szene zu setzen.”

Fazit: Ohne Milch ist er leider viel zu kräftig, der Seeberger Nerobianco Espresso. Mit Milch kann er jedoch starke Aromen präsentieren, die an Bitterschokolade erinnern. Wer kräftigen Espresso mag, kann hier beherzt zugreifen (erhältlich im Seeberger Shop für 13,95 € zzgl. Versandkosten). Für den Nerobianco Espresso von Seeberger gibt es insgesamt 7 von 10 Punkten.

Bewertung

Weitere Kaffeetests findet ihr in unserer Übersicht.

Twitter Digg Delicious Stumbleupon Technorati Facebook Email

Keine Kommentare bisher... jetzt als erster kommentieren!!

Hinterlass eine Antwort.