Im Test: Maskal Darara Buna Bio-Kaffee

Kaffee von Maskal habe ich hier ja desöfteren vorgestellt, da ist der Darara Buna keine besondere Ausnahme. Besonders ist aber die Herkunft des Kaffees – wie bei Maskal üblich, finden sich auch einige interessante Infos zu diesem Kaffee, auf den ich aber noch später eingehe. Der hier getestete Kaffee hat ein Bio-Siegel und ist UTZ zertifiziert. “Darara Buna” heißt übrigens “Kaffee-Blüte”. Die Kaffeeblüte steht als Symbol für ein deutsch-äthiopisches Entwicklungsprojekt, bei dem es um die Erhaltung der wilden Kaffeewälder im Südwesten Äthiopiens geht.

Erster Eindruck: Bei Maskal kann ich eigentlich nur sagen: Maskal ist ein sympathisches Unternehmen, bei dem es um Geschichte und Charakter eines Kaffees geht. Charakter haben die Kaffees dann auch meist geschmacklich, zumindest hat sich der Name Maskal bei mir mit eher herben Charakterkaffees eingebrannt. Beim Darara Buna Bio-Kaffee gibt es natürlich wieder eine Fülle an Informationen, die ich hier ausschnittsweise zitieren möchte:

Darara Buna bedeutet ‘Kaffee-Blüte’ und steht für das bedeutendste und wahrscheinlich einzige wissenschaftlich fundierte Wildkaffee-Schutz- und Entwicklungsprojekt. Dabei geht es nicht um die Nutzung und Vermarktung von so genanntem ‘Wildkaffee’, da diese bisher nicht nachweislich zum Schutz der Kaffeewälder beigetragen hat. Bis zur Sicherstellung wirklich nachhaltig genutzer Waldkaffee-Ressourcen verwenden wir daher für unseren Darara Buna-Projektkaffee bewusst keinen Kaffee aus Wildkaffee-Regionen.

Duft: Der Darara Buna hat einen intensiven, schweren Duft, der stark in eine Richtung geht. Ich nehme wenig Fruchtiges wahr, zarte Holznoten, ansonsten bleibt der Duft beim Maskal Darara Buna Bio-Kaffee eher eindimensional.

Maskal Darara Buna

Geschmack: Wer sich sonst täglich Supermarkt-Filterkaffee antut, für den ist der Maskal Darara Buna sicher kein guter Einstieg in die Welt der Vollautomaten oder auch Siebträger. Dieser Kaffee hat eine außergewöhnliche Schwere, die ich anfangs als sehr gewöhnungsbedürftig empfunden habe. Die Zartbitter-Aromen sind dominant und kräftig, teilweise schon unangenehm. Das Mundgefühl ist schwer, ölig. Dieser Kaffee hinterlässt einen Belag im Mund, der noch minutenlang “nachhallt”. Die Säure ist indessen nur von mittlerer Intensität, alles andere wäre aber auch zu viel im Gesamtkonzept. Im Abgang ist der Darara Buna auch eher angenehmes Mittelmaß. Gut hat sich der Darara Buna vor allen Dingen in Kaffee Spezialitäten gemacht, wie z.B. Cappuccino oder Latte Macchiato. Damit ist eine gute Mischung aus charakteristischem Kaffeegeschmack und Milch möglich. Als Schümli war er mir, wie bereits angedeutet, ein bisschen zu herb.

Fazit: Für 22,80 € pro kg Kaffee bekommt man bei Maskal den Darara Buna Bio-Kaffee, der sich vor allen Dingen durch besondere Schwere und herben Geschmack auszeichnet. Dieser Kaffee ist also nicht unbedingt empfehlenswert für alle, die von Filterkaffee auf Schümli umsteigen wollen. Für mich persönlich ist der Darara Buna zwar kein Highlight, aber ein guter Kaffee für alle, die es gern kräftiger möge mit schweren Zartbitter-Aromen und öliger Konsistenz. Besonders eignet sich der Darara Buna auch für aromatische Kaffee Spezialitäten. Mir persönlich war dieser Bio-Kaffee aber insgesamt zu bitter. Dennoch gibt es gute 7 von 10 Kaffeebohnen im Test.

Bewertung

Weitere Kaffeetests findet ihr in unserer Übersicht.


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