Maskal Anfilo Yeti – Waldkaffee im Test

Es ist ein Auf und Ab bei den Kaffeetests: Während mich der Tchibo Privat Kaffee mit dem Namen Cuyu nicht überzeugen konnte, war der MyBeans Nachteule geschmacklich schwer in Ordnung. Nun ist wieder mal ein Kaffee dran, der mit Supermarkt-Kaffee nichts zu tun hat. Der Anfilo Yeti ist Waldkaffee aus Äthiopien, bei dem der natürliche Lebensraum besonders mit dem Kaffeeanbau in Einklang gebracht wird. Belohnt werden diese Bemühungen mit einem Bio-Siegel.

Erster Eindruck: Bei gibt es nichts zu bemäkeln, denn die Preise sind noch im Rahmen für qualitativ hochwertige Kaffees und der hauseigene Blog liefert interessante Neuigkeiten rund um den Kaffee. Auch zum Anfilo Yeti gibt es ausführliche Informationen im Maskal Blog. Ich beschränke mich hier auf die kurze Produktbeschreibung aus dem Shop, so heißt:

Anfilo Unternehmensgründer Samson Guma’s produziert in der Region Wollega nicht nur einen qualitativ herausragenden sonnengetrockneten Waldkaffee aus genetisch wilden Arabica-Varietäten, sondern überzeugt auch mit einem engagierten Nachhaltigkeitskonzept.
Zusammen mit mehr als hundert Erzeuger-Familien hat Samson als erste Kaffeeunternehmung Afrikas im Jahre 2007 die ‘Birdfriendly’-Zertifizierung erreichen konnte. Mit dem Siegel wird neben ökologischem Anbau ganz besonders der Erhalt naturnaher Waldstrukturen, die als Lebensraum für Vögel, Insekten und andere Tiere erhalten bleiben müssen, honoriert. Für den europäischen Markt wurde Yeti-Waldkaffee biozertifiziert.

Duft: Der Anfilo Yeti verströmt direkt nach dem Öffnen der Packung einen sehr intensiven Duft. Obwohl der Kaffee zu 100% aus Arabica-Bohnen besteht, duftet der Kaffee sehr würzig und gleichzeitig herb.

Geschmack: Der Anfilo Yeti hat mich gleich überzeugt mit seinem herben, leicht fruchtigen Geschmack. Obwohl kein Robusta-Anteil im Kaffee ist, ist die Säure angenehm kräftig und nicht aufdringlich. Auch der lange Abgang hat mich überzeugt. Im Vollautomaten gelang eine schöne Crema auf Anhieb und die Konsistenz, dementsprechend auch das Mundgefühl, war für mein Dafürhalten optimal. Zwar reicht die Komplexität nicht ganz an die des bereits getesteten Maskal Yirgacheffe heran, dafür ist der Anfilo Yeti etwas weniger anspruchsvoll, was den Kaffee eher als Alltagskaffee qualifiziert.

Fazit: Der Maskal Anfilo Yeti konnte im Test mit angenehmer, aber durchaus vorhandener Säure und fruchtig-herbem Aroma punkten. Für 20,99 € pro Kilo Kaffee gibt es den Waldkaffee bei Maskal im Shop zu bestellen. Insgesamt bekommt der Kaffee mit Bio-Siegel hier 8 von 10 Punkten.


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