„Suspended Coffee“ – für Bedürftige Kaffee spenden

Ursprünglich kommt der Brauch aus Neapel: einen Kaffee trinken und einen Kaffee Bedürftigen spenden. Auch in Deutschland gibt es inzwischen Cafés, die die Möglichkeit des „Suspended Coffee“, zu Deutsch in etwa „verschobener Kaffee“, bieten. Beispielsweise in Schleswig-Holstein, Niedersachsen oder im „Lohascoffee“ im Hamburger Stadtteil St. Georg.

©Lupo / PIXELIO

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Kaffeespenden in Hamburg – die Idee kommt gut an

Im Lohascoffee können Kaffeegenießer einen Kaffee für sich und einen weiteren bezahlen. Diesen „verschobenen“ Kaffee kann ein Bedürftiger mitnehmen. Insbesondere Obdachlose nutzen dieses Angebot. Bezahlt ein Kunde einen Suspended Coffee, kommt ein Gutschein für einen Kaffee, Cappuccino oder Kakao in ein Glas, das sich neben der Kasse befindet. Leute, die kein Geld für ein solches Getränk haben, können ein solches kostenlos bekommen.

Dijana Ilic, Inhaberin des Lohascoffee, ist erfreut über die zahlreichen Spenden-Bons für Bedürftige. Das gut gefüllte Spendenglas zeugt von einer hohen Popularität der Suspended-Coffee-Idee. Der Gedanke hinter dieser Tradition harmoniert mit der nachhaltigen Orientierung ihres Cafés.

©Jorma Bork / PIXELIO

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Dijana Ilic und ihr Mann Stefan sind online auf den sich weltweit verbreitenden Trend gestoßen. Ihren Anfang nahm die Tradition in Neapel in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Hier bestellten wohlhabende Männer einen Kaffee für Arme oder Obdachlose mit. Von Australien, Rumänien und einigen weiteren Ländern wurde dieses Prinzip im Laufe der Zeit übernommen.

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