Bevor ihr jetzt sofort zum Siebträger greift: Im Hinterkopf behalten sollte man aber bei einem Siebträger, dass immer eine Mühle notwendig ist, Vorheizzeit (etwa 30min) eingeplant werden muss und das ganze viel Handarbeit erfordert. Wer sein Handwerk beherrscht, wird aber einen besseren Espresso genießen können als ein Vollautomat ihn zubereiten kann.
Hier geht es zum Angebot:
]]>Nun aber zum Espresso Mokka D’Ethiopia: Nach dem Druck auf die kleine Tassengröße muss ich feststellen, dass die Crema eher flüchtig ist und er Espresso mir deutlich zu stark. Die zweite Runde mit einem Druck auf die größere Tassenvariante gelang dann deutlich besser. Es zeigt sich eine gute Cremabildung, die nicht so flüchtig ist, wie beim ersten Versuch. Auch geschmacklch gefällt mir das Ergebnis deutlich besser, denn die herben Noten sind deutlich ausgewogener. Wirklich Freude bei Espresso Fans wird an sich beim Mokka D’Ethiopia allerdings nicht aufkommen, denn mit einem Espresso aus dem Siebträger kann der Espresso aus der Tchibo Cafissimo nicht mithalten – auch die Konkurrenz von Nespresso ist so nicht erreichbar. Für einen nicht allzu komplexen, recht herben Espresso mit mittlerer Säure für Zwischendurch taugt der Mokka D’Ethiopia trotzdem auf jeden Fall. Preislich macht der als “Grand Classe” bezeichnete Espresso seinem Namen alle Ehre: Ab August sind 10 Kapseln für 3,99 € erhältlich.
]]>
Von Siebträgern habe ich für die Kaffee-Zubereitung bisher Abstand genommen, denn mit dem Kaffee-Vollautomaten ist man sicherlich komfortabler und auch sauberer unterwegs. Wer allerdings das Maximum an Geschmack in wahrsten Sinne des Wortes aus dem Kaffee herauspressen will, der kommt um eine hochwertige Kaffeemühle und einen Siebträger einfach nicht herum. Nun hatte ich Gelegenheit, den Graf Siebträger ES90 und die Kaffeemühle CM 80 (ebenfalls von Graef) zu testen.
Verarbeitung und Design
Die Graef Geräte machen beide einen sehr massiven Eindruck und zeichnen sich auch durch eine hochwertige Verarbeitung aus. Besonders der Siebträger Graef ES 90 hat es mir angetan, denn so viel Metall macht einen guten Eindruck in der Küche. Die Amazon Kunden sehen dies recht ähnlich und geben sowohl dem Siebträger ES 90 als auch der Kaffeemühle Graef CM 80 gute Wertungen (4 bzw. 4,5 Sterne). Ausfälle scheinen hier eher die Ausnahme zu sein. Negativ aufgefallen ist mir lediglich bei der Kaffeemühle, dass nicht alles Kaffeepulver im dafür gedachten Behälter landet, sondern immer eine kleine Menge daneben landet. Das geht besser, ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt.
Auch relativ ungeübt konnte ich mit der Kombination aus Kaffeemühle und Siebträger einen bekömmlichen Espresso zaubern. Als erstes kamen die Kaffeebohnen in die Graef CM 80. Diese Kaffeemühle liefert selbst in mittleren Einstellungen feinen Kaffee. Wer seinen Kaffee quasi in seine Atome spalten will, kann das gern mit den feinen Einstellungen versuchen, die schon in Bereiche gehen, die kaum mehr praktikabel sind. Wenn der
Siebträger sich dann nach 10min aufgeheizt hat – was übrigens für einen Siebträger ziemlich flott ist – kann der Brühvorgang dann auch nach dem obligatorischen Befüllen und tampern des Kaffeepulvers losgehen. Wie die Kaffeemühle Graef CM 80 ist auch der Graef ES 90 nicht besonders leise.
Ich würde sogar sagen, dass vor allen Dingen der Siebträger einen normalen Vollautomaten noch etwas übertrifft, was die Lautstärke angeht. Was dann aus der Maschine kommt, ließ sich schon nach zwei Anläufen durchaus sehen und auch schmecken. Erleichtert wird dies dadurch, dass Graef beim Siebträger eine Druckanzeige mit einem “grünen Bereich” hat, an dem man sich als Neuling gut orientieren kann. Auch die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten (Wassermenge und Temperatur) überzeugen.
Im Vergleich zum Kaffee-Vollautomaten kann man so deutlich besseren Espresso schon nach einige Versuchen zaubern, die mit herrlicher Crema glänzt. Das Herstellen von Cappuccino und Latte Macchiato ist natürlich nicht besonders komfortabel, allerdings gelingt mit der Dampflanze wirklich guter Milchschaum, der auch für Latte Art ausreicht.
Fazit
Ich kann zwar keine besonders substantiierten Aussagen in diesem kurzen Test geben, aber ich muss sagen, mich hat die kurze Aufheizzeit der Graef ES 90 überzeugt und auch das massive Auftreten ist genau nach meinem Geschmack. In Kombination mit der Kaffeemühle Graef CM 80 können wohl auch höchste Ansprüche bedient werden, wenn der Espresso besonders gut werden muss. Dies hat natürlich auch seinen Preis: Immerhin kostet der Siebträger Graef ES 90 bei Amazon derzeit 555,- €, die passende Kaffeemühle Graef CM 80 130,- €. Allerdings ist die Anschaffung der hochwertigen Geräte wohl auch eine Investition in die Zukunft.
Wer bisher bei der Kettwiger Rösterei über die alte Homepage bestellt hat, bekommt nun eine Alternative: espresso-roesterei.de ist seit ein paar Tagen online und hat neben einem neuen Design und was halt so alles zu einer Homepage dazu gehört, zwei für die Berichterstattung hier besonders interessante Aspekte. Erstmal sind Bestellungen ab 50,- € neuerdings versandkostenfrei und als besonderes Highlight verlost die Kettwiger Rösterei unter allen, die eine Bewertung für Kaffee im Shop abgeben monatlich einen 5,- € Gutschein. Klingt wenig, aber der Aufwand für einen Bewertungskommentar ist dank einfachem Kommentarsystem nicht besonders groß.
]]>
Gerade erst durfte ich einen Röstfein Kaffee testen (Mona Crema Bellissimo), der mit 6 von 10 Punkten auch gar nicht so schlecht abgeschnitten hat, für einen Kaffee, der mit einem Preis von 8,99 € pro Kilogramm. Das vermeintliche Highlight habe ich mir aber noch aufgespart, denn Markenzeichen und Vorzeigekaffee des Unternehmens ist der Rondo Melange. Hier werden die Bohnen in einem patentierten Verfahren mit einer Zuckerschicht kandiert. Dies soll den Kaffee veredeln und zu einer Spezialität machen. Bewusst ist man sich bei Röstfein wohl auch, dass die Zuckerschicht wohl nicht optimal für Mahlwerke von Vollautomaten ist – zumindest habe ich beim Röstfein Mona Crema Bellisimo noch den Hinweis “für Vollautomaten geeignet” (oder so ähnlich) gefunden, was beim Röstfein Rondo Melange nicht vermerkt wurde. Ich habe es trotzdem mal gewagt, die auffällig verschiedenfarbigen Bohnen in meinen Kaffee-Vollautomaten zu füllen.
Erster Eindruck: Röstfein ist ein Großröster, der Mona Crema Belissima ein typischer “Blend”-Kaffee im Supermarkt-Gewand. D.h. es gibt eine Standard-Verpackung, leider recht wenige Informationen zum Kaffee, aber die hoffnungsvolle Aufschrift “im schonenden Langzeit-Trommel-Röstverfahren veredelt”. Was dies in Minuten ausgedrückt heißt, kann ich hier leider nicht bestimmen, aber zumindest behalte ich das mal positiv im Hinterkopf. Für das Unternehmen ist der Kaffee “Rondo Melange” das Produkt schlechthin und wohl auch der Kult-Kaffee im Osten Deutschlands.
Duft: Ähnlich wie der letztens getestete Mona Crema Bellisimo ist auch der Röstfein Rondo Melange nicht besonders aromatisch, was den Duft angeht. Eher zurückhaltende Getreidenoten und leicht fruchtige Anteile mischen sich zu einem wenig aussagekräftigen Gesamteindruck. Anders bin ich das aber von Supermarkt-Kaffee ohnehin nicht gewöhnt – hier entscheidet letztlich einzig der Geschmack.
Geschmack: Der Röstfein Rondo Melange hat einen zurückhaltenden, milden Geschmack und ist gut verträglich. Hätte mir nicht die Verpackung verraten, dass kandierte Bohnen drin stecken, hätte ich den leicht süßlichen Geschmack wahrscheinlich gar nicht so recht wahrgenommen. Jedenfalls sorgen die kandierten Bohnen dann doch für das gewisse etwas, ob dies positiv zu sehen ist, kann ich nicht abschließend klären. Ich denke Kaffeetrinkern, denen Zucker im Kaffee schmeckt, wird der Zuckergeschmack zu mild sein und kaum auffallen, zumal man sich diesen Effekt auch bei “normalem” Kaffee mit einem halben Löffel Zucker selbst erzeugen kann. Ich jedenfalls konnte nicht unbedingt erkennen, dass dieser kandierte Kaffee sich herausragend von anderen Kaffees mit Zucker abhebt – der Kultstatus in den neuen Bundesländern hat wahrscheinlich auch eher mit Lokalpatriotismus und einem gewissen Kultfaktor von ehemaligen Produkten der DDR zu tun, als mit dem Geschmack des Röstfein Rondo Melange. Was nicht heißen soll, dass der Kaffee nicht schmeckt, denn der Röstfein Rondo Melange bietet durchaus verträglichen, milden Kaffeegeschmack ohne besondere Höhen und Tiefen.
Fazit: Dezenter Geschmack, leichte Süße und gute Verträglichkeit – der Röstfein Rondo Melange Kaffee mit kandierten Bohnen ist sicher nicht besonders, wie die Optik der Bohnen vermuten lässt, ist aber im Vergleich zu anderen Supermarkt-Kaffeebohnen durchaus einen Versuch wert. Kosten tut er 8,98 € pro Kilogramm im Röstfein Online Shop.
Insgesamt gibt es für dieses ordentliches Produkt 6 von 10 Punkten.

Tonnen Espresso ist Röstfein zwar im Vergleich zu Tchibo und Co. ein kleiner Röster, im Osten ist Röstfein allerdings Marktführer. Dies liegt nicht am hier getesteten Espresso Mona Crema Bellissimo, aber am “Rondo Melange”, einem kandierten Kaffee, der zum Markenzeichen von Röstfein geworden ist.
Erster Eindruck: Röstfein ist ein Großröster, der Mona Crema Belissima ein typischer “Blend”-Kaffee im Supermarkt-Gewand. D.h. es gibt eine Standard-Verpackung, leider recht wenige Informationen zum Kaffee, aber die hoffnungsvolle Aufschrift “im schonenden Langzeit-Trommel-Röstverfahren veredelt”. Was dies in Minuten ausgedrückt heißt, kann ich hier leider nicht bestimmen, aber zumindest behalte ich das mal positiv im Hinterkopf.
Duft: Hier konnte der Mona Crema Bellissimo bei mir keine Akzente setzen, denn beim Duft bleibt der Espresso leider konturlos. Dies kann aber auch daran liegen, dass das Röstdatum bei meinem Testpaket vom Mona Crema Bellissimo schon gut drei Monate zurückliegt und somit sicher schon einiges an Aroma eingebüßt hat – darüber ließe sich aber trefflich streiten.
Geschmack: Überraschung, diese Bohne haben ja doch etwas zu bieten, was ich von einem Supermarkt-Kaffee nicht erwartet hätte! Für einen Espresso ist der Mona Crema Bellissimo zunächst wirklich sehr sanft, was ich von einem Supermarkt-Espresso ganz und gar nicht gewohnt bin. Auch die Säure ist nicht aufdringlich, allerdings auch nicht besonders augeprägt. Das Mundgefühl erinnert schon fast an hochwertige Kleinröster-Kaffees, auch die Cremabildung ist wirklich in Ordnung. Allerdings muss man beim Mona Crema Bellissimo auch Einschränkungen machen: Die Frische ist nicht überragend und auch die Aromen sind nur zurückhaltend schokoladig bis nussig. Wirkliche geschmackliche Leidenschaft geht anders, aber einen guten Eindruck hinterlässt der Röstfein Kaffee allemal.
Fazit: Der Mona Crema Bellissimo Espresso von Röstfein aus Magdeburg ist kein Gourmet-Espresso, allerdings im Vergleich zu seiner Supermarkt-Konkurrenz wirklich gut. Ausgeprägte Aromen bietet dieser Espresso zwar nicht, dafür aber dezenten Geschmack und gute Verträglichkeit. Erhältlich ist dieser Espresso zu einem Preis von 8,99,- € pro kg zzgl. Versand im Röstfein Online Shop.
Insgesamt gibt es für dieses ordentliches Produkt 6 von 10 Punkten.

Erster Eindruck: Es gibt bei MyBeans eigentlich nichts zu bemängeln. Der Online-Shop sieht gut aus und auch der hauseigenene Blog wird regelmäßig gefüllt. Die Verpackung des Morgenmuffel-Espresso sieht sehr hochwertig aus, ist optisch ansprechend angefertigt und lässt sich wiederverschließen. Besser geht es eigentlich kaum. Die meisten Kaffees von MyBeans sind übrigens Bio- und bzw. oder UTZ-zertifiziert. Hier noch ein Zitat von der MyBeans Homepage zum Morgenmuffel-Espresso:
Du gehörst zu der Sorte Mensch, die frühestens eine halbe Stunde nach der ersten Tasse Kaffee zu verständlicher Kommunikation in der Lage ist. Sätze wie: “Der frühe Vogel fängt den Wurm” oder “Morgenstund hat Gold im Mund” sind dir bis heute ein Rätsel und ohne dein morgendliches Lebenselexier sollte man dich besser nicht auf deine Mitmenschen loslassen.
Duft: Frisch duftet es aus der Verpackung dieses MyBeans Espresso, so wie ich es von gutem Kaffee oder Espresso gewohnt bin. Neben herben, schokoladig-nussigen Noten ist noch eine recht deutlich Getreidenote vorhanden. Im Duft ist der MyBeans Morgenmuffel also schon überzeugend.
Geschmack: Bei “kräftigem Espresso” habe ich meist schon ein nicht ganz so gutes Gefühl, zumindest würde ich Kaffee-Verpackungen mit diesem Label nicht als erstes aus dem Regal holen. Der Grund: Espresso mit deutlichen, minderwertigen Robusta-Anteilen schmeckt schnell bitter, übersäuert und ist unverträglich. Der Morgenmuffel Espresso von MyBeans macht hier aber zum Glück eine erfreuliche Ausnahme. Trotz der Angabe “kräftig” liegt der Geschmack noch voll im Rahmen, was Säure und Bitternoten angeht. Herb-würzig und mit sehr anständiger Crema fließt er in die Tasse und ist sowohl als Espresso als auch als Schümli Kaffee im Vollautomat verträglich. Der Morgenmuffel Espresso gegen die typischen Erscheinungsformen der morgentlichen Muffeligkeit kann überzeugen und ist trotz seines kräftigen Charakters mit herben Nuss-Schokoladen Aromen auch im Abgang genügsam, hinterlässt aber dennoch einen bleibenden Eindruck. Das Mundgefühl ist samtig-ölig, wie es sich für einen guten Espresso gehört. Allenfalls in der Komplexität kann kritisiert werden, das ist aber meckern auf hohem Niveau. Insgesamt bietet dieser Espresso nämlich überaus guten Geschmack, auch in Cappuccino und Latte Macchiato.
Fazit: Der Morgenmuffel-Espresso von MyBeans überzeugt mit einem kräftigen Aroma und gleichzeitg guter Verträglichkeit. Für diesen überzeugenden Auftritt des Espresso, der im MyBeans Online Shop für 20,90 € pro Kilo erhältlich ist, gibt es 9 von 10 Punkten.

Modelle des Lavazza A Mio Modo Systems
Die Maschinenauswahl ist bisher überschaubar. Derzeit gibt es drei Modelle, die sich nicht besonders unterscheiden. Das günstige Grundmodell Saeco Lavazza A Mio Modo Extra (UVP 159,- €) gibt es im europaweiten Preisvergleich derzeit ab 119,- €. Die deutschen Angebote halten sich im Moment noch stark in Grenzen. Ausgestattet ist das Modell mit einem vergleichsweise kleinen 0,9l Wassertank. Die Kapseln werden, wie beim großen Vorbild Nespresso, in einen Behälter automatisch ausgeworfen, der insgesamt 10 Kapseln fasst. Zusätzlich gibt es eine Dampfdüse, die aber wohl nicht so praktisch umgesetzt ist, wie ein Geizhals-User berichtet. Der einzige Unterschied zu dem nächstteureren Modell mit dem Zusatz “Premium” (UVP 199,- €) im Namen ist der einer fest einstellbaren Wassermenge. Auch dieser Unterschied ist vergleichbar mit dem zwischen einer “Essenza Manual” und “Essenza Automatik” Letztere Variante ist praktischer und komfortabler. Außerdem erhält man immer gleiche Geschmacksergebnisse. Dann gibt es noch die “Limited Edition” (UVP 159,- €), die ich verschiedenen Farben erhältlich ist. Die Bestellung bei Lavazza im Moment ist wohl aufgrund der horrenden Preise nicht so empfehlenswert. Wer interessiert ist, sollte besser auf Angebote warten.
Sortenvielfalt und Kapseln bestellen
Lavazza Kapseln wird es wohl in der nächsten Zeit nicht unbedingt in einem Supermarkt zu kaufen geben. Auf die einzelnen Sorten gehe ich jetzt nicht genauer ein, es sei nur eines gesagt: Der Preis von 0,37 € pro Kapsel, also 5,99 € pro 16er Pack, hat es in sich. Aktuell gibt es im A Modo Mio Online Shop sechs verschiedene Sorten. Der Verkauf wird wahrscheinlich nach dem Vorbild von Nespresso nur online erfolgen.
]]>
Erster Eindruck: Dieser Kaffee kostet aktuell 19,70 €/kg im Maskal Kaffeeshop und überzeugt aus ökologischer Sicht mit einem ausgereiften Konzept. Der “bird-friendly” (also “vogelfreundliche”) Kaffee wäre meiner Ansicht nach sogar Fairtrade Kaffee vorzuziehen, denn hier kann ich nachlesen, wie der Kaffee gewonnen wird und auf was Wert gelegt wird. Nur zum Verständnis: Es geht hier natürlich nicht primär darum, einen Vogel zu schützen. Vielmehr ist der Bobolink Symbol für ein übergeordnetes Ökosystem, das erhalten werden soll. Mehr über die Geschichte des Bob-O-Link kann man im Kaffeeblog von Maskal nachlesen (Entdeckung des Kaffees Teil 1/Teil 2). Hier noch ein Zitat zum Bob-O-Link Kaffee:
Bobolink Coffee ist also das Ergebnis eines ganzen Netzwerks von Bauern in einer der höchst gelegenen Kaffeeregionen Brasiliens, mit der gemeinsamen Vision, mit nachhaltigen Methoden und in Harmonie mit der Natur die besten und einzigartigsten Kaffees zu erzeugen und dabei unseren Fußabdruck auf der Erde so klein wir möglich zu halten.
Duft: Der Bob-O-Link Espresso duftet holzig-rauchig und schwer. Das passt auch, denn die Röstung ist ziemlich dunkel – ich stelle mich also auf einen kräftigen Kaffee ein!
Geschmack: Wie schon beim Duft festgestellt, ist auch der Geschmack des Bob-O-Link Espresso alles andere als leicht: Herb-holzig mit einem Hauch Getreide und Zartbitterschokolade hat dieser Kaffee einen herben, langen Abgang und auch das Mundgefühl ist ölig und schwer. Die Säure des Espresso ist angenehm dezent und hätte durchaus noch etwas kräftiger ausfallen können. Insgesamt finde ich den Bob-O-Link Kaffee sehr angenehm. Wer kräftigen, herben Kaffee mag, für den ist der Bob-O-Link die Empfehlung.
Fazit: Für 19,70 €/kg gibt es im Maskal Online Shop einen kräftigen Kaffee mit für mich neuartigem ökologischen Hintergrund. Trotz der herben, kräftigen Aromen ist die Säure zurückhaltend und der Espresso gut verträglich. Auch der schwere Abgang hinterlässt Eindruck. Der Bob-O-Link malt ein Geschmacksbild mit dunklen- kräftigen Farben, das auch ein ästhetisches Gesamtbild ergibt. Wie für jede Kunst, braucht man aber einen gewissen Zugang, den nicht jeder haben wird. Aufgrunddessen und aufgrund des doch etwas einseitigen Geschmacks gibt es von mir immer noch überdurchschnittliche 7 von 10 Punkte.

Weitere Kaffeetests findet ihr in unserer Übersicht.
]]>Um neben der Punktzahl, die lediglich einen groben Eindruck verschafft, noch einen Espresso zu finden, der dem persönlichen Geschmack entspricht, findet ihr kurze Hinweise zum Geschmack. Details erfahrt ihr dann jeweils in den Testberichten.
Hier geht es zum Espresso Test-Ranking!
Demnächst werde ich auch das Kaffee Test-Ranking überarbeiten und dann auch kurz zu dem Update berichten.
]]>