Die Zahlen sprechen Bände: 70.000 Coffee to go Becher pro Tag setzt der Ölkonzern um, was im Jahr laut Angaben des Unternehmens 28 Millionen Kaffees im Jahr 2010 ausmacht. Damit macht der Konzern einen Umsatz von 38 Millionen Euro mit dem schnellen Kaffee. Im Gegensatz zum Jahr 2009 ein Umsatzplus von 8%.
Schmecken Kaffees mit Zusatz?
Die Hersteller berufen sich natürlich auf rein geschmackliche Gründe, Melange klingt ja auch äußerst schick. Dass die Gründe anders liegen, wird wohl an der weltweiten Entwicklung der Rohstoffpreise überdeutlich: Kaffee wird immer teurer und in Deutschland gibt es traditionsgemäß auch noch die Kaffeesteuer, die für Maltodextrin und Karamell natürlich nicht fällig wird. Wie Arne vom Barista Blog berichtet, verbessern die Zusätze den Kaffeegeschmack auch nicht, eher im Gegenteil. Maltodextrin hat ohnehin kaum Geschmack und auch der Karamell Zusatz besteht wohl nur, um den Kosten für echten Kaffee zu entgehen. Auch ist eine Verzuckerung des Kaffees nicht nur geschmacklich, sondern auch gesundheitlich bedenklich.
Wie erkenne ich Kaffee mit Zusätzen?
Ist im Kaffee Maltodextrin oder Karamell enthalten, ist dies auf der Verpackung angegeben. Ein Indiz für diese Zusätze ist auf jeden Fall die Aufschrift “Melange” – ein durchaus klangvoller Sammelbegriff für schlechten Kaffee.
Qualität hat seinen Preis
Wer Kaffee mit dem Vollautomaten trinkt, bleibt wohl weitestgehend von Zusätzen verschont, denn bisher ist Maltodextrin bzw. Karamell nur bei gemahlenem Kaffee enthalten. Ganze Bohnen lassen sich – zum Glück – noch nicht mit den Zusatzstoffen versetzen. Abgesehen davon kann ich nur für den Genuss von gutem Kaffee sprechen: Der vergleichsweise hohe Preis rechtfertigt sich ob der guten Qualität. Der Kleinröster hat dank der schonenden Röstung eigentlich immer geschmackvolleren und zugleich verträglicheren Kaffee, oft auch aus fairem Handel. Zur Einstimmung empfehle ich einen Blick in das Kaffee-Ranking von kaffeepresse.de zu werfen.
]]>Lange habe ich überlegt, ob es dieses Jahr wieder ein Gewinnspiel zu Weihnachten werden soll. Dieses mal bin ich aber zu dem Entschluss gekommen, dass eine andere Aktion Anklang finden könnte: Kleine Röster sind dem Preiskampf ausgesetzt, bieten meist keine Dumping Preise und selten überhaupt Rabatte. Das Ziel, das ich mir mit der Kaffeepresse Genussoffensive auf die Fahne geschrieben habe ist, durch attraktive Rabatte bei Kleinröstern einen Marktplatz mit hochwertigen Kaffees bei einem unerreichten Preisniveau zu erhalten. Hier sollen auch Menschen überzeugt werden, die noch nie in den Genuss von Kaffee vom Kleinröster gekommen sind. Und natürlich soll der traumhaft günstige Gourmet-Kaffee pünktlich zum Weihnachtsfest geliefert sein… auch kein Problem!

Es gibt Rabatte von bis zu 30% und das in Zeiten, in dem Rohkaffee durchschnittlich 44,9% mehr Kaffee als vor einem Jahr* kostet! Es geht hier nicht um Profit, sondern darum, gutem Kaffee den Weg zu ebnen. Daher wünsche ich mir…
Um diese seltene Aktion zu unterstützen und sie für die Anbieter zu einem Erfolg zu machen…
Bei genug positivem Feedback gibt es die Aktion nächstes Jahr wieder mit vielleicht noch mehr Anbietern… .
Genussoffensive: Nur vom 6.12.10 bis zum 12.12.10
Ab Montag, den 06.12.10 bis zum Sonntag, den 12.12.10 darf 7 Tage lang mit den hier vorgestellten Rabatten feinster Kaffee bestellt oder sogar selbst gemischt werden. Die Auswahl ist nicht zufällig: Von jedem der Anbieter habe ich hier im Blog schon mindestens einen, meist mehrere Kaffees getestet und für gut befunden. Außerdem spricht sowieso alles für guten Kaffee, denn egal ob Kaffeepresse, Siebträger oder Vollautomat: Die Bohne macht immer noch den Geschmack!
Die hier vorgestellten Gutscheine sind nur eine Woche gültig, garantiert wird eine Lieferung bis Heiligabend (24.12.10), bei einem Zahlungseingang bis zum 15.12.10.
Kaffeepresse Genussoffensive: Gutscheine & Rabatte
Die folgenden Gutscheine sind nur gültig vom 06.12.10 (0:00 Uhr) bis zum 12.12.10 (24:00 Uhr). Bestellungen können z.T. auch außerhalb des Aktionszeitraums aus technischen Gründen mit Rabatt gemacht werden. Die Händler behalten sich in diesen Fällen vor, den Gutschein bei der Bestellung nicht zu berücksichtigen. Also: Bitte innerhalb der Aktionswoche bestellen!
Bei MyBeans und Sonntagmorgen kann Kaffee auch selbst gemischt werden, was als Weihnachtsgeschenk für Kaffeegenießer natürlich eine optimale Idee sein kann. Natürlich gibt es aber auch anderen empfehlenswerten Kaffee bei diesen Anbietern. Kaffischopp, Maskal, und Kaffee-Timm bieten hochwertigen Kaffee in jedem Preissegment. Eine besondere Empfehlung eines noch recht jungen Kaffee-Unternehmens bietet die Kettwiger Rösterei: Der Espresso Neapolitano ist, wie der Test auf kaffeepresse.de zeigt, ein sehr hochwertiger Espresso, der sich ebenfalls als ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für Espressoliebhaber eignet.
Offline Deal in Niedersachsen:
Viel Spaß allein Kaffeetrinkern bei der Aktion! Ich freue mich natürlich über Kommentare hier im Blog!
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll. * Quelle: focus.de ]]>Hier geht es zum Dailydeal-Gutschein:
]]>Auf Schnäppchen wie dieses muss man natürlich erstmal kommen und wie so oft habe ich diesen Tchibo-Gutschein beim Schnäppchen-Blog Mydealz gefunden. Daher kommt auch die Erklärung, wie es geht: Einfach mit diesem Link auf tchibo.de gehen und dann den Einkauf mit 10,- € Gutschein wählen. Dann kann man sich (inkl. kostenlosem Versand) eine 20,- € Geschenkkarte zum halben Preis bestellen. Theoretisch gilt der 10,- € Computerbild Gutschein leider nur für “Männermoden und Technik”, sodass Besteller auf die Kulanz von Tchibo hoffen müssen. Einen Versuch ist es aber Wert! Wenn es klappt, einfach auf die Karte warten und dann mit der Geschenkkarte bei Tchibo Kaffee (oder andere Angebote) im Laden kaufen.
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Erster Eindruck: Im Prinzip habe ich eigentlich schon alles gesagt, was es zum ersten Eindruck zu sagen gibt. Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, daher hier nur noch ein kurzes Zitat dazu, wie in der Kettwiger Rösterei geröstet wird:
Bei unserer schonenden Röstmethode mit niedrigen Temperaturen entstehen im Kaffee keine Bitterstoffe, welche von vielen Menschen nicht vertragen werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei uns das volle Aroma zu schmecken ist, da die üblichen und geschmacksdominanten Bitterstoffe die Aromen nicht überdecken können.
Duft: Der Duft des “La Cascada” ist außergewöhnlich frisch und süßlich-fruchtig. Nachdem ich nun eine lange Testphase hatte, in der ich nur Supermarkt-Kaffee getestet habe, ein echter Ausreißer, der schon beim Duft Akzente setzen kann.
Geschmack: Aufgrund dessen, dass ich leider “nur” eine Menge von 250g Kaffee zur Verfügung hatte, war dieser Kaffee so schnell aufgebraucht wie kaum ein anderer zuvor. Dies liegt daran, dass der La Cascada im Prinzip alles vereint, was meinem Geschmack entspricht: Er hat einen mittleren Körper, ein samtiges Mundgefühl und einen leichten, wenn auch langen Abgang. Geschmacklich ist der “La Cascade” intensiv fruchtig bis blumig mit einem Hauch Getreide. Von der Säure her ist er sicherlich gewöhnungsbedürftig für Leute, die vom Supermarkt-Kaffee auf Kaffee eines Kleinrösters umsteigen: Zwar hat die Säure keine außergewöhnliche Stärke, die völlig überrascht, aber die Kombination des fruchtigen Geschmacks mit einer mittleren Säure verleiht dem ganzen außergewöhnlichen Nachdruck, der sicherlich nicht jedermanns Sache sein wird. Übrigens eignet sich der “La Cascada” Kaffee der Kettwiger Rösterei sehr gut für Vollautomaten.
Fazit: Für 26,00 € /kg gibt es bei der Kettwiger Rösterei den Kaffee “La Cascada”. Der intensiv-fruchtige Kaffee eignet sich sehr gut für den Vollautomaten und hat eine etwas eigenwillige Säure, die mir sehr gut gefallen hat. In Kombination mit dem intensiv-fruchtigen Aroma aber sicher nichts für jeden! Diesen Kaffee kann man lieben, es geht aber auch ganz anders… . Ich habe mich für die erste Variante entschieden, da der “La Cascade” für mich persönlich ein echtes Highlight ist und gebe diesem Kaffee der Kettwiger Rösterei 9 von 10 möglichen Punkten.

Weitere Kaffeetests findet ihr in unserer Übersicht.
]]>Gratis Kanne bei Amazon
Immerhin gibt es jetzt die Möglichkeit, das Jacobs Tassimo Verwöhnkännchen bei Amazon umsonst abzustauben, indem man einfach das Paket Jacobs Krönung Verwöhnkanne Kaffee (5 x 24 Tassen Kaffee) bestellt und zusätzlich die Tassimo Kaffeekanne in den Warenkorb legt. Der Preis der Kaffeekanne wird am Ende der Bestellung automatisch abgezogen.
So sieht’s aus: Ein Kännchen mit der Tassimo Verwöhnkanne
Gourmet-Kaffee im Supermarkt? Unwahrscheinlich, aber genau das soll der Eilles von Darboven sein – zumindest steht es unübersehbar auf der Verpackung (Schreibweise auf der Packung: Gourmet Café). Was genau einen Gourmet-Kaffee auszeichnet kann ich zwar nicht eindeutig bestimmen, aber zumindest andeuten. Für mich hat ein Gourmet-Kaffee geschmackliche Komplexität oder zumindest ein klar bestimmbares Aroma. Ob der Darboven Kaffee, der sich selbst als Gourmet Kaffee betitelt, diese Voraussetzungen erfüllt, versuche ich in meinem Test herauszufinden.
Erster Eindruck: Der Eilles Gourmet-Kaffee kommt in einer Standard-Verpackung, wie man sie von den Supermarkt-Kollegen kennt. Die Kosten sind mit 3,99 € für das 500g Paket (also 7,98 € / kg) ebenfalls auf Supermarkt Niveau. Lediglich das Produktdesign des Eilles ist im Gegensatz zur Konkurrenz eher klassisch gehalten, was wohl an der Geschichte des Kaffees liegt. Dazu hier ein paar Infos:
Aus feinsten Kaffeesorten bester Provenienzen komponiert, gehört EILLES Gourmet-Kaffee seit über 130 Jahren zu Deutschlands großen Traditionsmarken. Einer der berühmtesten Liebhaber von EILLES Gourmet-Kaffee war Bayernkönig Ludwig II., an dessen Hof EILLES Kaffee zur bevorzugten Marke avancierte. Eine spezielle Veredelung verleiht EILLES Gourmet-Kaffee ganz besondere Eigenschaften: ein unverwechselbares Aroma und erlesenen Kaffee-Genuss.
Duft: Vom Duft her unterscheidet sich der Eilles Gourmet-Kaffee nicht von anderen Supermarkt-Kaffees. Daher spare ich mir hier auch zu versuchen, den Duft genauer zu analysieren. Herbe Getreidenoten dominieren den Duft – Komplexität suche ich vergebens.
Geschmack: Dezent, zurückhaltend und verträglich ist der Eilles Gourmet Kaffee. Soviel zu den positiven Aspekten. Es ist mit diesem Kaffee wie mit jedem anderen aus dem Supermarkt Regal. Durch die schnellen Röstzeiten der Kaffeebohnen bleibt das Geschmackserlebnis in aller Regel hinter Kaffees vom kleinen Röster. Trotz Gourmet-Kaffee Aufdruck gibt es hier also Standardkost: Das richtige für’s Büro und alle Orte, an denen ein Kaffee nicht anecken darf. Ich trinke den Eilles Gourmet-Kaffee zwar auch, aber der geschmackliche Einheitsbrei reicht nicht zum Genießen: Die Säure ist zwar spürbar, aber dennoch zu dezent für meinen Geschmack. Auch der Abgang ist unscheinbar und schnell. Das Mundgefühl des Eilles Gourmet-Kaffee würde ich als dünn bezeichnen.
Fazit: Mit einem günstigen Preis von 7,98 €/kg liegt dieser vermeintliche Gourmet-Kaffee am unteren Ende des preislichen Niveaus für Kaffee, was leider auch für den Geschmack gilt. Zwar ist dieser Kaffee verträglich, mild und unaufdringlich, aber ein geschmackliches Statement, das den selbst vergebenen Titel “Gourmet-Kaffee” rechtfertigt, fehlt hingegen völlig. Dafür gibt es von mir 5 von 10 Punkten.

Weitere Kaffeetests findet ihr in unserer Übersicht.
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Sonntagmorgen.com – Besonderer Kaffee zum selbst mischen
Bei Sonntagmorgen geht es um besonders hochwertige Kaffees, die der Kaffee-Genießer im Shop selbst mischen kann. Aktuell gibt es 10 Sorten Kaffee im Angebot, die man nach Belieben mischen kann. Zusätzlich kann man noch aus einer Reihe von Aromen auswählen, die dem Kaffee dann zugesetzt werden – dann noch einer von vier Mahlgraden ausgewählt und einen eigenen Namen vergeben… fertig ist der persönliche Kaffee. Der Name Sonntagmorgen deutet darauf hin, dass dieser Kaffee nicht unbedingt für den Alltag gemacht ist, sondern etwas besonderes sein soll. Guter Kaffee hat natürlich seinen Preis: Ich habe das System zum Mischen des Kaffees direkt ausprobiert. Meine Mischung aus 100g Nicaragua Maragogype, 100g Brasilien Santos und 50g Robusta Indian Parchment, die ich noch mit einem Haselnuss Aroma versehen habe, liegt bei 7,12 €. Ein individuelles Label gibt es noch dazu! Meiner Meinung nach ein ordentlicher Preis für eine individuelle Mischung mit eigenem Label und Aroma.
Probierpaket “Große Weltreise”
Das Probierpaket “Große Weltreise” gibt es noch nicht allzu lange im Sonntagmorgen Shop. Hier geht es auch nicht um das selbst mischen, sondern einfach darum, mal einen Eindruck vom neuen Sortiment zu gewinnen. Enthalten sind 12 Sorten, die alle einzeln abgepackt sind. Leider gibt es das Probierpaket aktuell nur für die Filterkaffee Maschine bzw. Handfilter – wahrscheinlich müssten die Pakete für den Vollautomaten auch etwas größer sein, damit es überhaupt möglich ist, den richtigen Mahlgrad zu finden. Ich zumindest “verheize” oft einige Gramm, ohne ein gutes Ergebnis erhalten zu haben. Nun nochmal zu den Sorten; enthalten sind:
Bei Filterkaffee Trinkern, denen ich mal eine Sorte zugesteckt habe, kamen die verschiedenen Kaffee-Sorten durchweg positiv an. Es sind auch mir durchaus bekannte Sorten vorhanden, die empfehlenswert sind. Beim Röstdatum war ich zunächst skeptisch: Wie bei einem Restaurant mit riesiger Karte. Da frage ich mich ja auch automatisch, ob die Küche diese vielen Gerichte wirklich frisch zubereiten kann. Meistens ist dies nicht der Fall. Auf Rückfrage bei einem der Sonntagmorgen-Macher, Till Achinger, habe ich erfahren, dass dies sehr wohl ein Problem darstellt bei den umfangreichen Probierpaketen mit so vielen Sorten, aber wohl ganz gut zu handhaben ist. Mein Probierpaket war rund einen Monat alt – das ist zwar nicht optimal für fein gemahlenen Kaffee, aber bei diesem Probierpaket sicherlich zu verschmerzen. Man sollte sich aber beim Probieren des Kaffees nicht allzu lange Zeit lassen… .
Das Probierpaket gibt es bei Sonntagmorgen zu einem Preis von 18,- € zzgl. Versand. Ebenso wie beim selbst msichen finde ich den Preis durchaus akzeptabel, schließlich bekommt man hier satte 12 Sorten Kaffee, die alle einzeln verpackt sind. Vielleicht der Tipp für Filterkaffee Trinker, die mal weg wollen von Tchibo und co.

Kaffee ist nicht nur das beliebteste Getränk der Deutschen, Kaffee ist wohl auch das Getränk, was auf die verschiedensten Arten zubereitet werden kann. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Systemen, die ich hier in einer Gesamtübersicht vorstellen möchte mit all ihren Vor- und Nachteilen. Die Frage, ob man nun klassisch mit Filter, Pads, Kapseln oder Bohnen im Vollautomaten zubereitet zubereitet, hängt von vielen Faktoren ab: Geschmack, Bequemlichkeit und Preis spielen hier wohl die größte Rolle. Ob sich der Umstieg vom Filter auf Senseo, Nespresso, Tassimo, Dolce Gusto oder Vollautomat lohnt, ist auch davon abhängig, was für ein Typ Kaffeetrinker du bist, denn auch die Menge des getrunkenen Kaffee pro Tag kann ein echtes Totschlag-Argument gegen manche Systeme sein.
Filterkaffee-MaschineZuerst nehme ich mir der guten, alten Filterkaffee-Maschine an (in der Abbildung ist es eine von Solac). Dies ist wohl nach wie vor die am meisten verbreitete Art, Kaffee zuzubereiten in deutschen Haushalten. Doch macht die angestaubte Technik heute noch Sinn? Ein riesen Vorteil besteht ganz einfach darin, dass sowohl die Kaffee-Maschine wie auch der Kaffee selbst, sehr günstig zu haben sind. Ein Kilogramm Kaffee gibt es im Supermarkt schon für unter 10,- € und die Maschinen sind auch sehr günstig. Für 20,- € kann man sich beim Elektromarkt eine solche Maschine mitnehmen. In diesem Vergleich preislich absolut unschlagbar! Außerdem sind auch große Mengen an Kaffee realisierbar. Eine große Kanne ist mit keinem anderen System machbar, hier besteht wohl auch der größte Vorteil des Filterkaffees. Wer sehr viel Kaffee trinkt oder oft Gäste hat, könnte mit einem Kapsel- oder Padsystem Probleme bekommen, alle zu versorgen.
Bei all den Vorteilen, die der Filterkaffee so hat, gibt es natürlich auch erhebliche Nachteile, die überhaupt erst dazu geführt haben, dass sich die neuen Systeme mit derartigem Erfolg schmücken dürfen. Kaffeepulver hat den Nachteil, dass es nach Öffnung der Verpackung sehr schnell die Aromen verliert. Durch kühles Lagern an einem trockenen, dunklen Ort kann man dem zwar entgegen wirken, dennoch sind vor allen Dingen die Kapselsysteme hier einen Schritt voraus. Will man mit der Filterkaffee-Maschine eine Tasse zubereiten, ist der Aufwand dafür vergleichsweise hoch. Oft verzichtet man dadurch lieber auf den Kaffee oder brüht eine ganze Kanne, die dann nachher durch vielfaches Aufwärmen säuerlich und bitter schmeckt. Zum Geschmack ist außerdem zu sagen, dass ein Filterkaffee relativ dünn schmeckt, wenn man ihn mit diesen Systemen vergleicht, die einen gewissen Druck auf das Kaffeepulver ausüben beim Brühvorgang (Nespresso, Dolce Gusto, Cafissimo, K-Fee, Cremesso und Vollautomaten).
Hier nochmal eine Kurzübersicht zum Filterkaffee:
Anschaffungspreis ab ca. : 20,- €
Kaffeepreis pro kg: 10,- €
Vorteile:
Nachteile:
Bosch TassimoDie Bosch Tassimo kann vor allen Dingen eines sehr gut: Dem Anwender das Leben so einfach wie möglichen machen. Der Clou an der Maschine ist das patentierte Tassimo System. Hier wird von den sogenannten T-Discs ein Barcode abgelesen, wodurch die Maschine den Prozess der Zubereitung auf das jeweilige Getränk anpasst. Hier kann man quasi nichts falsch machen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Vielfalt des Systems: Mit der Tassimo kann man nicht nur Kaffee zubereiten, Cappuccino und Espresso zubereiten, sondern auch Kakao und Tee. Dabei ist insgesamt die Auswahl an Sorten recht groß. Nun zu den Kritikpunkten an dieser Maschine: Die Sortenvielfalt ist zwar groß, aber meiner Meinung nach kann sie nichts in einer derartigen Qualität zubereiten, was den sehr hohen Preis der T-Discs rechtfertigen würde: Der Kakao schmeckt zwar nicht schlecht, ist aber nicht vergleichbar mit normal zubereitetem Kakao. Tassimo-Kaffee ist vergleichbar eher vergleichbar mit Filterkaffee oder der Senseo. Der Grund: Der Maschine fehlt der nötige Druck, um richtigen Espresso oder aromatischen Kaffee herzustellen. Der mit Abstand größte Kritikpunkt an Tassimo und T-Discs ist aber der Preis. Eine Packung mit 8 T-Discs (normaler Kaffee) kostet rund 2,50 €. Davon enthält jede T-Disc nur 7g Kaffee. Dies resultiert in einem Kilopreis von rund 45€ pro kg Kaffee. Dies disqualifiziert die Tassimo also für Kaffeetrinker, die täglich mehrere Tassen trinken möchten. Der Anschaffungspreis von rund 100,- € für die Tassimo Maschine ist allerdings passabel.
Hier nochmal eine Kurzübersicht zur Bosch Tassimo: [Herstellerlink]
Anschaffungspreis ab ca. : 100,- € [Preisvergleich]
Kaffeepreis pro kg ca.: 45,- € [Preisvergleich]
Zum ausführlichen Testbericht
Vorteile:
Nachteile:
Philips SenseoDie wohl beliebteste Variante Kaffee herzustellen neben der klassischen Flterkaffee-Maschine ist sicherlich die Philips Senseo. Dies liegt sicherlich vor allen Dingen daran, dass dieses System ausgereift ist und es viele verschiedene Sorten am Markt gibt, sogar beim Aldi um die Ecke gibt es recht empfehlenswerte Pads zu einem günstigen Preis. Womit wir auch schon beim nächsten großen Pro-Argument für die Philips Senseo sind: Sowohl die Maschine als auch die Pads sind zu einem günstigen Preis erhältlich, wobei man besonders bei den Original-Pads auf ordentliche Preise achten muss. Diese werden z.T. teuer verkauft, insbesondere weil die Kaffeepads, die nicht direkt von Senseo stammen, nicht unbedingt schlechter sind.
Insgesamt ist der Geschmack des Senseo Kaffee eher zurückhaltend. Darüber können auch spezielle Sorten nicht hinwegtäuschen, die mit “kräftig” oder “intensiv” betitelt werden. Für einen intensiven Geschmack fehlt der Senseo der nötige Druck (sie hat nur 1,5 Bar Druck). Außerdem ist das System recht unflexibel, was andere Heißgetränke, wie z.B. Tee, Kakao oder Kaffee-Spezialitäten (Latte Macchiato, Cappuccino) angeht. Zwar gibt es Teepads und es wurden auch schon Lösugen für Kakao gefunden (die aber in Deutschland nicht vertrieben werden), doch diese sind meiner Meinung nach recht unausgereift. Espresso kann die Maschine auch nicht, auch wenn es extra einen Padhalter gibt, der mit der entsprechenden Sorte Kaffeepads dies verspricht. Jedoch braucht ein Espresso Druck, was die Senseo zum aktuellen Zeitpunkt nicht leisten kann. Dank des günstigen Preises von Maschine und Pads ist die Maschine aber trotzdem völlig zurecht beliebt und der Kaffee kann auf einem ähnlichen Niveau wie Filterkaffee und Tassimo punkten.
Hier nochmal eine Kurzübersicht zur Senseo von Philip’s: [Herstellerlink]
Anschaffungspreis ab ca. : 50,- € [Preisvergleich]
Kaffeepreis pro kg ca.: 18,- € [Preisvergleich]
Zum ausführlichen Testbericht
Vorteile:
Nachteile:
Nestle NespressoDie Nespresso ist wohl die Maschine mit dem größten Anspruch in die Kategorie “Premium” zu gehören. Das patentierte Brühsystem funktioniert mit Kapseln, die hiermit geschmacklich sehr ausgereiften Espresso oder Kaffee zaubern. Benutzte Kapseln fallen nach dem Brühvorgang in einen Behälter, der insgesamt 12 gebrauchte Kapseln fasst. Will man den Brühvorgang abbrechen, drückt man einfach einen Knopf, sodass man hier auch die Wassermenge kontrollieren kann und somit auf den Geschmack Einfluss nehmen kann. Durch den Auffangbehälter und das denkbar einfache Funktionsprinzip ist die Maschine besonders sauber. Außerdem ist die Nespresso durch die patentierte Brüheinheit (die sich übrigens bei keiner Nespresso Maschine unterscheidet) ziemlich kompakt. Wenn mal doch etwas nicht nach Plan läuft, hilft die kostenlose Kundenhotline schnell und kompetent. Als ich noch eine Nespresso-Maschine hatte, war ich immer äußerst begeistert von der zuvorkommenden, professionellen Art der Berater am Telefon.
Vieltrinker werden mit der Nespresso bestraft: Nicht nur, weil der Kaffee relativ langsam durch die Maschine läuft, sondern auch, weil man aus einer Kapsel nur eine kleine Menge Kaffee bekommt (120ml). Möchte man einen großen Becher mit Kaffee trinken, muss man einige Kapseln durch die Maschine jagen, was auch sehr schnell ins Geld geht bei einem Kilopreis von rund 42,- € (zzgl. Versandkosten) – eine Kapsel Lungo (entspricht normalem Kaffee in einer Espresso Variation) kostet z.Z. 0,35 €. Möchte man also einen großen Becher Kaffee genießen, knackt man relativ schnell die 1,- € Marke. Da Nestle mit der Nespresso vor jegliche Drittanbieterschaft Schranken gesetzt hat, könnt ihr keine Kapseln im Supermarkt kaufen: Es kann lediglich online oder per Kundenhotline bestellt werden. Wollt ihr nur wenig bestellen, fallen Versandkosten an. Außerdem gibt es ausschließlich Kapseln direkt von Nespresso, sodass auch die Sortenvielfalt (insbesondere Kaffee: nur 4 Sorten Lungo) sehr eingeschränkt ist. 2010 läuft das Patent von Nespresso aus, ab dann kann man auf Drittanbieter hoffen.
Insgesamt ist die Nespresso geschmacklich wohl die ausgereifteste Maschine, die man aber im Unterhalt auch entsprechend bezahlen muss. Insbesondere für Genießer von Espresso sehr zu empfehlen. Auf keinen Fall aber für Vieltrinker, die auf’s Geld achten müssen. Tipp: Bei ebay werden die Kapseln meist überteuert angeboten (siehe “Einkaufsratgeber: Nespresso Kapseln bei ebay“)
Hier nochmal eine Kurzübersicht zur Nespresso von Nestle: [Herstellerlink]
Anschaffungspreis ab ca. : 50,- € [Preisvergleich]
Kaffeepreis pro kg ca.: 42,- € [Preise von 0.33 € bis 0,37 € pro Kapsel]
Vorteile:
Nachteile:
Nescafe Dolce GustoDie Maschine mit dem Entenschnabel hört auf den Namen “Dolce Gusto“. Mein erster Eindruck zur Maschine war eher Verwunderung, aber mittlerweile habe ich mich an die Optik gewöhnt und finde sie ganz ansprechend. Mittlerweile gibt es auch einige andere Maschinen zur Auswahl, die allesamt besondere Eigenschaften mitbringen (z.B. die schicke Dolce Gusto Circolo oder die Dolce Gusto Creativa mit Display und Geschmacksprofilen). Die Nescafe Dolce Gusto vereint die Qualitäten der Bosch Tassimo und der Nespresso Maschine gekonnt: Hier können Kaffee-Spezialitäten (Cappuccino, Latte Macchiato, etc.) hergestellt werden und es steckt auch der nötige Druck (rund 15 Bar) dahinter. Hier darf man also hohe Qualität erwarten, was entsprechende Getränke angeht. Und so ist es auch: Cappuccino und Latte gelingen vorzüglich, der Milchschaum (ebenfalls aus Kapseln) ist so wie er sein soll, wenn auch tendenziell recht süß. Dabei erreicht die Maschine beim einfachen Lungo und Espresso nicht ganz die Qualität der Nespresso, ist dafür aber vielfältiger als das Grundmodell von Nestle. Kakao kann man mit der Maschine ebenfalls zubereiten. Dieser schmeckt zwar nicht ganz wie normaler Kakao (etwas süßer), kann aber durchaus gefallen.
Leider muss man sich diese Leckereien zu horrenden Preisen erkaufen. Zwar gibt es die Kapseln in Ladengeschäften und auch der Preis ist nicht von Nescafe blockiert (wie beim Nespresso System). Dennoch: Wenn eine Tasse Kaffee knapp 0,30 € kostet und ein Cappuccino oder Latte Macchiato gut das Doppelte, überlegt man sich zwei mal, ob man nicht doch lieber ins Cafe um die Ecke geht. Der normale Kaffee schmeckt annähernd so gut wie bei Nespresso.
Insgesamt kann die Maschine vor allen Dingen bei den Kaffee-Spezialitäten überzeugen. Mit dem Preis im Hinterkopf muss man sich das Genießen auch angewöhnen, da es sonst schnell ins Geld geht. D.h. die Nescafe Dolce Gusto ist vor allen Dingen für Cappuccino- und Lattetrinker geeignet, die wenig Kaffee trinken.
Hier nochmal eine Kurzübersicht zur Nescafe Dolce Gusto: [Herstellerlink]
Anschaffungspreis ab ca. : 80,- € [Preisvergleich]
Kaffeepreis pro Tasse Kaffee ca.: 0,28 €
Kaffeepreis pro Tasse Kaffee-Spezialität (z.B. Cappuccino): 0,56 €
Ausführlichen Testbericht ansehen
Vorteile:
Nachteile:
Tchibo CafissimoTchibo hat nicht nur einen sehr beliebten Kaffee im Programm, sondern hat sich mittlerweile auch mit einem eigenen Kaffeesystem mit Kapseln auf den Markt gewagt. Dieses System mit dem klangvollen Namen Cafissimo gibt es exklusiv bei Tchibo, ebenso exklusiv werden dort die gleichnamigen Kapseln vertrieben. Als Konkurrenzsystem zu Nespresso und Dolce Gusto ist es vor allen Dingen deshalb interessant, weil die Kapselpreise etwas niedriger liegen als bei der Premium-Konkurrenz. Geschmacklich reicht das System meiner Meinung nach zwar nicht ganz an Nespresso heran, ist aber immerhin Dolce Gusto recht nah an den Fersen. D.h. das Cafissimo System liefert einen im Verhältnis zum günstigeren Kapselpreis (etwa 0,25 € pro Tasse) überzeugenden Geschmack. Sehr positiv in Erinnerung von meinem Tchibo Cafissimo Duo Test (übrigens die kleinste Kapsel-Kaffee-Maschine der Welt) ist mir auch die Verarbeitungsqualität der Kaffeemaschine Tchibo Cafissimo. Auch die Bedienungsanleitung erschien mir gut zu Ende gedacht, wie auch die restliche Präsentation: So darf der Käufer sich über 40 Kapseln und sogar einen Durgol Entkalker für die Kaffeemaschine freuen, die an sich mit einem niedrigen Anschaffungspreis von 89,- € (allerdings oft im Angebot, dann ~69,- €). Die “normale” Tchibo Cafissimo hat übrigens sogar eine Milch-Aufschäumdüse verbaut.
Hier nochmal eine Kurzübersicht zur Tchibo Cafissimo: [Herstellerlink]
Anschaffungspreis ab ca. : 69,- € [je nach Angebot]
Kaffeepreis pro Tasse Kaffee ca.: 0,25 €
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Vorteile:
Nachteile:
Krüger K-FeeNachdem der erste Test zur Krüger K-Fee 770 WS eher ernüchternd ausgefallen ist, musste ich beim Test des Nachfolgers K-Fee Preferenza eingestehen, dass man sich im Hause Krüger Gedanken über die Schwächen der alten Maschine gemacht hat und die Fehler weitestgehend ausgebügelt hat. D.h. die K-Fee Preferenza bietet nun als Kapselsystem eine gute Verarbeitung mit durchdachter Bedienung und liefert Kaffeegeschmack in etwa auf dem Niveau von Tchibo Cafissimo. Dies kommt auch nicht von ungefähr, denn das Brühsystem an sich ist identisch, wobei ich den Eindruck hatte, dass die Tchibo Kapseln geschmacklich einen Hauch vor der Krüger Alternative liegen – im Prinzip ist dies aber auch kein Beinbruch, denn theoretisch kann man sich beider Kapselanbieter bedienen und seinen Favoriten selbst wählen. Für die Krüger Kapseln spricht auf jeden Fall der nochmals reduzierte Preis von 0,23 € pro Kapsel.
Bei der Zubereitung von Capuccino und Latte Macchiato setzt K-Fee ebenso wie das Dolce Gusto System auf Milchkapseln, die mir allerdings nicht so gut geschmeckt haben – über frische Milch geht im Zweifel sowieso keine Kapsel, aber die Krüger Kapseln schmeckten einfach zu künstlich. Insgesamt wirkt das System noch nicht ganz so ausgereift wie die Konkurrenz, bietet aber für einen Vergleichsweise günstigen Kurs sowohl beim Anschaffungspreis von unter 100,- € als auch bei den Folgekosten einen guten Kompromiss.
Hier nochmal eine Kurzübersicht zur Krüger K-Fee: [Herstellerlink]
Anschaffungspreis ab ca. : 99,- € inkl. 96 Kapseln
Kaffeepreis pro Tasse Kaffee ca.: 0,23 €
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Vorteile:
Nachteile:
CremessoGerade erst letztens kam ich in den Genuss, das neue Kaffee-System von Cremesso aus der Schweiz testen zu können. Hätte mich das Ergebnis nicht derart überrascht, hätte diese in Deutschland wohl noch als Geheimtipp zu bezeichnende Maschine wohl nicht ihren Weg in diese Übersicht gefunden: Die Maschine Cremesso Compact Automatic (wie bei Nespresso gibt es eine automatische und eine manuelle Version) sieht wirklich schick aus und hat meiner Meinung nach zu recht einen Red Dot Design Award bekommen. Die schwarze Hochglanzoberfläche in Kombination mit dem verchromten Edelstahl-Hebel an der Oberseite und dem ebenfalls glänzenden Kaffeeauslauf (allerdings Plastik) machen einen modernen, gut verarbeiteten Eindruck. Auch das Brühgeräusch war angenehmen rund und leiser als bei der Konkurrenz. Kaffee und Espresso aus der Cremesso schmecken sehr gut – der angebotene Tee war allerdings gar nicht mein Fall. Egal, denn schließlich soll es hier um Kaffeemaschinen gehen. Diese hier lieferte geschmacklich jedenfalls ein sehr gutes Ergebnis ab und kann mit Tchibo Cafissimo/Krüger K-Fee mithalten und ist nicht weit von Dolce Gusto entfernt. Nachteil bisher in Deutschland: Der Maschinenpreis ist mit 179,- € für meinen Geschmack zu hoch. Dazu ist allerdings zu sagen, dass es auch ein Angebot mit 192 Kapeln für 20,- € mehr gibt. Leider sind die Folgekosten mit Kapselpreisen von gesalzenen 0,28 € pro Kapsel auch wieder auf einem hohen Niveau und nur über wenige Anbieter zu haben. Wenn diese Faktoren sich noch bessern sollten, kann bei Cremesso eigentlich kaum etwas schief gehen… .
Hier nochmal eine Kurzübersicht zur Krüger K-Fee: [Herstellerlink]
Anschaffungspreis ab ca. : 199,- € inkl. 192 Kapseln
Kaffeepreis pro Tasse Kaffee ca.: 0,28 €
Ausführlichen Testbericht ansehen
Vorteile:
Nachteile:
Qualität hat meistens seinen Preis! Wer gern Cappuccino und Latte Macchiato trinkt, wird von der Kaffeeindustrie geschröpft: Da wird dann schon gern mal der drei- bis vierfache Preis für Kaffee fällig (verglichen mit Fiterkaffee). Eine preisliche Ausnahme bei den Kapsel- und Padsystemen stellt die Senseo dar, die hier durchweg gut davon kommt, aber geschmacklich und funktional kaum mit den anderen Lösungen mithalten kann. Geschmackssieger für Espresso-Genießer ist das Nespresso System, das aber auch auch preislich die Krone auf hat. Kaffee-Spezialitäten gibt es bei Tassimo und Dolce Gusto, wobei die letzte Lösung durch das ausgereiftere Brühsystem mit rund 15 Bar bessere geschmackliche Ergebnisse erzielt. Eine preislich durch lohnenswerte Alternative stellt die Tchibo Cafissimo dar, die mit 0,25 € pro Kapsel verhältnismäßig günstig ist und gute Qualität liefert (ebenso die K-Fee, bloß nochmals günstiger). Positiv überrascht hat mich die Cremesso aus der Schweiz, die allerdings in Deutschland derzeit sowohl beim Maschinenpreis als auch beim Kapselpreis noch etwas teuer geraten ist, allerdings in Sachen Geschmack und Qualität auch einen sehr guten Eindruck hinterließ.
Wer den Spagat zwischen gemütlichen Kapselsystemen und dem etwas angestaubten Filterkaffee machen möchte, kann sich alternativ auch bei den Vollautomaten umschauen, die bereits ab 230,- € erhältlich sind [Zum Bericht: Kaufberatung: günstige Vollautomaten (bis 350,- €) für Sparfüchse, Pragmatiker und Puristen…].
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