- vorbildlich! Zudem gibt es sogar authentische Bilder von den Plantagen und dem Röstvorgang. Mehr Informationen kann man eigentlich kaum zu einem Kaffee bekommen. Ansonsten zählt natürlich vor allen Dingen der Geschmack, dem ich in diesem Test zum Kaffee von Coffeethek auf den Grund gehen möchte.
Erster Eindruck: Verpackung zweckmäßig schick, Shop gut verständlich aufgebaut, versandkostenfrei ab 49,- € Bestellwert und eine Frischegarantie… was soll ich da noch sagen? Coffeethek macht alles richtig. Zum Geschmack des Coffeethek Peru Junin schreibt man bei Coffeethek:
Der Peru Junin Kaffee gehört zu den kräftigeren Kaffees in unserem Sortiment. Er ist sehr ausgewogen und mit einer leichten Geschmackssäure und einer samtig rauchigen Note.
Duft: Gleich beim Öffnen der Verpackung wird deutlich, dass die Frischegarantie nicht bloß eine Werbephrase ist, sondern tatsächlich ernst genommen wird. So frisch und intensiv kann nur ein Kaffee duften, der nicht lange gelagert hat.

Geschmack: Geschmacklich wartet der Coffeethek Junin Peru mit einer augewogenen, angenehmen Note Säure auf. Zwar ist auf der Verpackung “medium – kräftig” vermerkt, ich würde diesen Kaffee allerdings insgesamt eher als zurückhaltend einstufen. Mit seiner leichten Art, holzig-rauchigen und eher zart fruchtigen Anklängen gehört er der Coffeethek Peru Junin Kaffee zu den gut verträglichen Alltagskaffees. Dazu trägt auch der angenehm unaufdringliche Abgang dieses Kaffees bei. Mit diesem Geschmack kann ich den Kaffee nur für den alltäglichen Café Creme empfehlen. Für Cappuccino und Latte Macchiato geht dieser Kaffee natürlich auch, er könnte aber dafür insgesamt etwas aromatischer sein.
Fazit: Für 21,60 € pro kg gibt es bei der Coffeethek einen sehr runden, gut abgestimmten Alltagskaffee, der als Café Creme durch seine Ausgeglichenheit Akzente setzen kann. Aromatische Gourmet-Höhenflüge bleiben aus, sehr gut ist der Coffeethek Peru Junin aber allemal und hat sich seine 8 von 10 Punkten redlich verdient.

das Geschäftsmodell “überall sparen, außer an der Qualität”, sodass hier der Jamaica Blue Mountain mit 500g Verpackungsgröße “nur” 29,99 € kostet (59,98 €/kg), anstatt der sonst üblichen bis zu 150,- €.
Erster Eindruck: Der Shop der Prime Coffee Traders ist leicht zu bedienen, das Konzept überzeugt und der Preis stimmt. Auch die goldene Verpackung mit Aroma-Ventil ist schick und zweckmäßig. Der erste Eindruck stimmt also. Zum verhältnismäßig sehr günstigen Kaffeepreis schreibt Prime Coffee Traders:
Wir sind der Überzeugung, dass eine exklusive Kaffeespezialität wie Jamaica Blue Mountain deutlich preiswerter bei zugleich höchster Qualität angeboten werden kann. Dies erreichen wir, indem wir bei allem sparen was üblicherweise den Kaffee verteuert, aber zu dessen Qualität nichts beiträgt. Durch die Fokussierung auf nur eine Sorte, den Einkauf in großen Mengen direkt beim Produzenten, das Anbieten nur einer Verpackungsgröße und vielen weiteren Optimierungspotenzialen sparen wir unnötigen Aufwand und Kosten. Ein Vorteil, welchen wir an unsere Kunden in Form eines hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses weitergeben.
Duft: Der Kaffeeduft ist beim Jamaica Blue Mountain besonders ausgeprägt: Die fruchtigen Aromen dringen besonders intensiv hervor und kündigen einen erhöhten Säuregehalt an. Das macht Lust auf den Geschmackstest.

Geschmack: Der Jamaica Blue Mountain von Prime Coffee Traders schmeckt herb und intensiv, wobei klar die fruchtigen Aromen dominieren. Auch die Säure trägt einen gehörigen Teil zum fruchtigen Geschmack bei und fügt sich einwandfrei ins Gesamtbild ein. Aufdringlich oder unangenehm ist der hohe Säureanteil nie und auch die Verträglichkeit leidet darunter nicht. Besonders kommt dies auch bei Kaffee-Spezialitäten mit Milch zur Geltung – hervorragend schmeckte z.B. Cappuccino mit dem Jamaica Blue Mountain.Insgesamt besticht der Jamaica Blue Mountain durch seine unaufdringliche Art, die ihn – abgesehen vom Preis – zum bestechenden Alltagskaffee macht. Auch die Crema gelingt wunderbar kräftig und beständig. Das Mundgefühl ist zart, der Abgang kurz aber prägnant. Leider fehlt mir, wie schon beim letzten Jamaica Blue Mountain Kaffee Test, das letzte Quentchen Besonderheit, um den immer noch recht hohen Preis zu rechtfertigen. Wer aber mal probieren will oder ein Geschenk für einen Kaffeeliebhaber sucht, kann mit diesem Kaffee eigentlich nichts falsch machen.
Fazit: Mit 29,99 € pro 500g (also 59,98 € pro kg) ist der Jamaica Blue Mountain von Prime Coffee Traders ein verhältnismäßig teurer Kaffee, der dafür geschmacklich ein vergleichsweise komplexes, fruchtiges Aroma mit angenehmer Säure bietet und insbesondere als Cappuccino oder Latte Macchiato hervorragend schmeckt. Der günstige Jamaica Blue Mountain, dem hier nur ein Quentchen “besonderes Aroma” gefehlt hat, um sich von anderen hervorragenden Kaffees abzuheben, bekommt von mir 9 von 10 Punkten.

Erster Eindruck: An dieser Stelle werden sich einige fragen: Wieviel kostet denn der Jamaica Blue Mountain von Kaffeeprojekt nun? Mit 13,90 € pro 250g (also 55,60 € pro Kilo) ist der Jamaica Blue Mountain von Kaffeeprojekt auch kein Schnäppchen, allerdings ist ein Drittel des Normalpreises bei diesem besonderer Liebhaber-Kaffee sicher eine echte Kampfansage. Erreicht wird dies durch konsequente Einsparungen in allen Bereichen und die ausschließliche Spezialisierung des Shops auf diesen einen, besonderen Kaffee. Zum Kaffee selbst schreibt Kaffeeprojekt:
Das Anbaugebiet des Kaffees ist auf ca. 6.000 Hektar beschränkt, weshalb auch nur eine sehr begrenzte Menge echten Jamaica Blue Mountain Kaffees auf dem Markt verfügbar ist (die gesamte Jamaica-Blue-Mountain-Ernte beträgt etwa 0,1% der kolumbianischen Kaffeeernte). Schätzungen besagen, dass zwischen 80-90% davon nach Japan verkauft werden.
Geschmacklich zeichnet sich Jamaica Blue Mountain aus durch einen vollmundigen, ausgewogenen Körper, mit einem leicht süßlichen und nussigem, teils karamellartigen Aroma und einer sehr feinen Säure. Er wird mitunter als “Champagner des Kaffees” bezeichnet.
Duft: Beim Duft ist der Jamaica Blue Mountain sicher Spitzenklasse: Feine, fruchtige Aromen strömen aus der Verapackung. Ein Duft, den man eigentlich – selbst als Kaffeemuffel – kaum nicht mögen kann.
Geschmack: Der Jamaica Blue Mountain von Kaffeeprojekt ist keine Diva – egal ob schwarz, mit Milch oder als Cappuccino oder Latte Macchiatom, dieser Kaffee fällt nicht negativ auf. Im positiven Sinne ist ihm daher eine besonders gute Verträglichkeit zu bescheinigen und auch der Geschmack überzeugt. Mit seiner feinen, eher zurückhaltenden Säure in Kombination mit vielschichtigen fruchtig-nussigen Aromen ist der Jamaica Blue Mountain ein eher komplexer Kaffee, der aber dennoch nicht nur eine Empfehlung für Kaffee-Gormets ist. Zwar lässt sich dieser Kaffee geschmacklich in keine Schublade stecken – ich könnte nun über den nussig bis fruchtigen Geschmack mit leichten Vanille Anklängen philosophieren – er überfordert aber auch nicht mit allzu schweren Noten, wie man es von anderen Gourmet-Kaffees gewohnt ist. Einziger Kritikpunkt an diesem Kaffee ist eigentlich, dass der “Showeffekt” ausbleibt. Sicher schmeckt der Jamaica Blue Mountain von Kaffeeproekt sehr gut, wirklich überrascht war ich aber nicht. Für doch immer noch recht hohen Preis, der ihn sicher für die meisten Interessenten als Alltagskaffee ausscheiden lässt, fehlen mir persönlich der “Aha-Effekt” und etwas kräftigere Aromen.
Fazit: Mit 13,90 € pro 250g (also 55,60 € pro Kilo) bleibt der Jamaica Blue Mountain von Kaffeeprojekt sicher, zumindest in Relation zu anderen Kaffees, kein Schnäppchen, liefert aber mit fein abgestimmten vielfältigen Aromen einen sehr guten und bekömmlichen Kaffee. Mir persönlich hat zur vollen Punktzahl eigentlich nur “das gewisse Etwas” gefehlt, deswegen gibt es trotzdem sehr gute 9 von 10 Punkten für den Jamaica Blue Mountain.

Erster Eindruck: Bei Mondo del Caffé bekommt man, was ich als eine Hauptsache beim Thema Kaffee bezeichnen würde, frischen Kaffee geliefert mit Röstdatum, die häufig weniger als einen Monat zurückliegen. Verpackung und Design kommen in typischer goldener Farbgebung daher und auch ein Frischeventil findet sich. Daneben gibt es auch auf der Verpackung wieder einige Informationen zum Kaffee, hier gibt es nichts zu mäkeln. Besonders schön im Shop von Mondo del Caffé selbst sind, wie schon eingangs erwähnt, die ausführlichen Beschreibungen. Hier nun die Beschreibung zum Kaffee “Kenya AA ‘Nyanja’”:
Dieser Kaffee kommt aus den Kirinyaga Anbaugebieten, sie liegen in ca. 1.550 m Höhe westlich der Stadt Nyeri. “Nyanja” ist der Name der Aufbereitungsstation in der der Kaffee verarbeitet wird, sie wird von der Baragwi Bauern Kooperative geleitet. Die Kooperative besteht aus etwas mehr als eintausend Bauern / Farmern sie produzieren einen Rohkaffee der Spitzenklasse der bei den kenyanischen Versteigerungen Spitzenpreise erzielen konnte. Das AA als Zusatz steht für die höchste Qualität in Kenya (besonders großer Screen) abwärts geht es mit AB; BB; BC usw.
Duft: Überraschend frische, intensiv fruchtige Noten strömen aus der Packung, so wie ich es mir vorgestellt habe. Ein Kenianer, der Lust auf Kaffeegenuss macht.
Geschmack: Anders als erwartet punktet der Mondo del Caffé Kaffee bei mir schon beim ersten verkosteten Kaffee. Schon beim typischen Vollautomaten-Kaffee (Schümli) schmeckt der Kenya AA Kaffee aromatisch-fruchtig, hat eine gewisse Spezialität, die ihn auszeichnet und fällt nicht negativ durch zu kräftige Säure auf. Vielmehr besitzt der Kaffee eine kräftige, aber nicht uangenehme Säure. Sicherlich bleibt dies Geschmackssache, aber der Kenya AA “Nyanja” zeichnet sich gerade dadurch besonders aus und hebt sich von der Masse ab. Fruchtige Noten dominieren diesen Kaffee, der mit mittlerem Körper und leichtem Mundgefühl außergewöhnlich bekömmlich ist. In Latte Macchiato oder Cappuccino ist mir der Kaffee allerdings etwas zu zurückhaltend, hier könnte die Säure gern noch etwas kräftiger sein. Wer insgesamt aber einen außergewöhnlich fruchtigen Kaffee mit zarten Zitrus-Noten sucht, wird mit dem Kenya AA “Nyanja” sicher glücklich werden.
Fazit: Ein runder Kaffee aus Kenia, der die Stärken des kenianischen Kaffees stark repräsentiert, ohne dabei aufdringlich zu werden – dank der fruchtigen Noten und angenehmer Säure sicher ein Kaffee, den Kaffeeliebhaber einmal probiert haben sollten. Seine besondere Andersheit täuscht aber darüber nicht hinweg, dass die fruchtigen Noten mit einem Hauch Zitrus doch etwas eintönig sind und der Kaffee insgesamt eher eine leichte Erscheinung hat. Insgesamt gibt es für diesen bekömmlichen Kaffee aus Kenia, der im Shop von Mondo del Caffé erhätlich ist, 8 von 10 Punkten.

Erster Eindruck: Für mich ist die Frische eines Kaffees einer der entscheidenden Faktoren für einen guten Kaffee. Wer im Supermarkt einmal aus Versehen einen Monate alten Kaffee erwischt hat, weiß wahrscheinlich, wovon ich spreche. Dies ist zwar nicht ein direktes Argument für den Kaffee, aber zumindest schon mal ein Grund, hier einen positiven ersten Eindruck mitzunehmen vom Shop von kaffeezentrale.de. Positiv aufgefallen am Shop ist mir außerdem die recht ausführliche Geschmacksbeschreibung. Hier ein Ausschnitt zum italienischen Barbera Kaffee “Mago”:
Er hat alles, was einem reinen Arabica nachgesagt wird (Eleganz, Finesse, Aromenvielfalt) PLUS das, was einem reinen Arabica immer fehlt (üppige Cremabildung, Körper). Süsse und Kraft, dabei unglaublich weich und ausgewogen, mit zarten Röstaromen nach dunkler Schokolade, Nüssen und Früchten – einfach nur zauberhaft. Und dann erst der Nachgeschmack, intensiv, spannend und immer wieder überraschend.
Duft: Der Barbera Kaffee “Mago” duftet intensiv rauchig-herb, was bei der dunklen, italienischen Röstung aber auch nicht anders zu erwarten war.
Geschmack: Derartig dunkle Kaffees sind Geschmackssache, aber wer sich mit einem mit 30% hohen Robusta Anteil arrangieren kann und kräftigen Kaffee mag, kann mit dem Barbera Kaffee “Mago” glücklich werden. Der Robusta Anteil ist zum einen Garant für eine feste Crema, andererseits bietet der Barbera Kaffee
dadurch eine ausgeprägte, nicht unangenehme Säure. Wobei dazu aber zu sagen ist, dass die Säure durchaus von einigen Kaffeetrinkern als negativ empfunden werden könnte – für mich ist die Säure genau richtig. Geschmacklich ist der Kaffee sicher überdurchschnittlich mit rauchig-herben, zartbitter Schokoladen Noten. Die auf der Homepage angepriesene geschmackliche Vielfalt der Arabica-Bohnen bleibt dagegen ein bisschen auf der Strecke, was aber angesichts der Stärken des Barbera Kaffee Mago verkraftbar ist. Dank des herb-kräftigen Aromas und einer angenehmen Säure kann er durchaus überzeugen, vor allen Dingen mit Kaffee Spezialitäten. Durch die Kombination mit Milch ergibt sich ein ausgewogenes Geschmacksbild, während der Barbera Kaffee Mago als Schümli vielen sicher zu sehr Charaktertyp und zu sehr “Italian roast” ist.
Fazit: Der Barbera Kaffee “Mago” ist zwar nicht unbedingt “magisch”, kann aber durchaus mit überdurchschnittlichem und sehr kräftigem Aroma überzeugen. Dank des hohen Robusta Anteils von 30% bietet er eine kräftige Säure. Mit diesen Eigenschaften ist er nicht unbedingt ein Jedermann-Kaffee, kann aber, insofern man kräftigen Kaffee mag, sehr gut gefallen. Für diesen Kaffee, der auf kaffeezentrale.de für 29,90 € pro kg erhältlich ist, gibt es von mir 8 von 10 Punkten.

Der “Dummeklemmder Kaffee” ist der quasi offizielle Kaffee der Stadt Ratingen, der nicht nur als Souvenir für Touristen herhält, sondern auch per Online-Shop bei der Kettwiger Rösterei zu erwerben ist. Mit Vorurteilen möchte ich deswegen nicht an den Test des Kaffees herangehen, den ein Blick ins Kaffee-Ranking zeigt: Die Kettwiger Rösterei hat sich schon mit dem “La Cascada” Kaffee in mein Herz geröstet und belegt dort zusammen mit dem Coffee Circle Limu den ersten Platz. So stehen auch die Chancen gut, dass mich beim “Dummeklemmer Kaffee” keine überteuerte Touristenware erwartet, sondern ein Kaffee mit einer interessanten Geschichte gepaart mit guter Qualität. Ob dies so ist, wird der Test zeigen.
Erster Eindruck: Die Röstung steht bei der Kettwiger Rösterei ganz im Zeichen der Deutschen Röstergilde, es geht also alles um Qualität, Nachhaltigkeit und gemächliche Röstzeiten, die für einen ansprechenden Geschmack sorgen sollen. Spannend beim Dumeklemmer Kaffee ist aber vor allen Dingen die unterhaltsame, regional geprägte Geschichte hinter dem Kaffee, die man so auf der Homepage der Kettwiger Rösterei findet:
Dumeklemmer-Sage Seit Jahrhunderten haben die Ratinger den Spitznamen “Dumeklemmer” (Daumenklemmer). Angeblich haben sie dem heiligen Suitbertus vor langer Zeit den Daumen im Stadttor eingeklemmt, als dieser die damals noch heidnischen Ratinger Bürger zum Christentum bekehren wollte. In seinem Schmerz soll Suitbertus daraufhin einen Fluch über die Ratinger gesprochen haben, der besagte, dass alle Ratinger Kinder in Zukunft mit einem platten Daumen geboren werden sollten. Ob der tatsächliche Ursprung des Namens „Dumeklemmer“ nicht doch darauf zurückzuführen ist, dass Ratingen jahrhundertelang Sitz des Scharfrichters des Bergischen Landes war und das Anlegen von Daumenschrauben zu den besonders gefürchteten Foltermethoden gehörte? Wer weiß …
Duft: Beim Öffnen der Packung präsentiert sich der Dumeklemmer Kaffee wie von der Kettwiger Rösterei nicht anders gewohnt frisch mit durchaus würzig-nussigen Anklängen. Das macht natürlich Lust auf den Geschmack des Kaffees.
Geschmack: Als Schümli-Kaffee hat mich der Dumeklemmer Kaffee nicht ganz überzeugen können. Etwas zu ungestüm war mir persönlich das Geschmacksbild, die Säure etwas zu kräftig und die nussig-herben Aromen etwas zu dominant – klar hier kann man natürlich nachregulieren in den Einstellungen, dann geht aber die typische Schümli-Konsistenz und die schöne Crema verloren. Der Körper des Dumeklemmer Kaffee ist voll, Konsistenz und Mundgefühl angenehm seidig.
Abgesehen davon, dass mir der Dummeklemmer Kaffee als Schümli gut, aber nicht überwältigend gut gefallen hat, ist mir besonders seine Qualität als Cappuccino aufgefallen: Die Säure wird durch die Milch auf ein angenehmes Maß reduziert und die kräftigen Aromen kommen sehr gut zur Geltung. Dies dürfte auch in anderen Kaffee-Spezialitäten mit Milch nicht anders sein.
Fazit: Für 23,60 € /kg gibt es bei der Kettwiger Rösterei, übrigens mit neuem Internetauftritt espresso-roesterei,de, den Dumeklemmer Kaffee mit einer unterhaltsamen Geschichte und besonderen Qualitäten im Bereich der Kaffee Spezialitäten. Wer besonderen Spaß an vergleichsweise hohem Säuregehalt und kräftigem Aroma hat, der kann zuschlagen – erst Recht aber, wenn Cappuccino und Latte Macchiato zu den persönlichen Favouriten zählen. Für diesen guten Kaffee gibt es 7 von 10 Punkten.

Weitere Kaffeetests findet ihr in unserer Übersicht.
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Kaffee unter dem Motto “Luxus für alle” wieder erhältlich! 250g kosten mal wieder 4,99 € und bieten neben einer schicken Verpackung auch noch einen guten Geschmack, den ich bereits vor ein paar Monaten geschildert habe (in diesem Artikel). Dies sollte neben dem Guatemala Kaffee auch auf den neuen Kaffee “El Salvador” übertragbar sein, aber ich werde hier im Blog noch einen Test nachliefern.
Eingesehen werden kann das aktuelle Lidl Prospekt mit dem Kaffee im Fass unter kaufda.da.
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Erster Eindruck: Bisher kann man bei Bagala nur Kilo-Beutel bestellen. Als einzelner Kaffeetrinker für mich nicht optimal – ich würde eher um 500g bestellen, damit der Kaffee nicht zu lange bei mir lagert. Aber so ist es bisher organisiert und viele haben sicher auch entsprechend mehrere Kaffeetrinker im Haus, sodass ein Kilogramm auch nicht die Welt ist. Ansonsten fiel mir sofort die sehr gute Verpackung des Kaffees bei der Lieferung auf – das macht einen professionellen Eindruck. Die sonstige Packung ist ein italienisches Original und bietet eher Standardkost, aber sogar Informationen auf Deutsch. Das Mindesthaltbarkeitsdatum zeigt in meinem Fall 01/13 (also Januar 2013). Im Falle von Barbera Kaffee werden 24 Monate veranschlagt, sodass das Röstdatum im Januar 2011 liegt. Nun haben wir Mai 2011, d.h. es sind schon etwa 4 Monate vergangen. Keine Überraschung für mich, da der Kaffee aus Italien kommt und Bagala Kaffee wahrscheinlich noch keinen Riesenabsatz haben wird, aber der Kaffee könnte natürlich noch etwas frischer sein. Wünschenswert wäre für mich eine Lieferung 1 – 2 Monate nach Röstdatum. Im Bagala Shop liest man zum Kaffee:
Der Kaffeegenuss ist kraftvoll und frisch, mit einem langen, lebendigen Nachgeschmack. Diese Mischung von vornehmen, süßen Arabica-Bohnen aus Zentralamerika, Südamerika Afrika und Asien so wie ausgewählten Robusta-Bohnen aus Afrika und Asien wurde für diejenigen zusammengestellt, die den starken, intensiven und klaren Geschmack des Espresso lieben.
Duft: Trotz des zurückliegenden Röstdatums macht der Barbera Kaffee einen lebendigen und frischen Eindruck als ich die Packung öffne. Dass wir hier eine typische italienische Röstung haben, wird klar, denn tendenziell wird in Italien sehr dunkel geröstet. Dementsprechend dominieren herb-nussige, erdige Aromen den Duft.
Geschmack: Der Barbera Kaffee von Bagala ist zunächst einmal gut für den Vollautomaten geeignet – ungenießbare Ergebnisse gab es bei meinem Test in keiner Einstellung. Wirklich überzeugt hat der Kaffee mich allerdings auch nicht – typisch für einen “blend”, also eine Kaffeemischung, fehlt dem Barbera Kaffee dazu die nötige Komplexität. Jedenfalls aber weiß der Kaffee mit gehobenen, durchaus alltagstauglichen Attributen zu überzeugen: Er verschafft ein volles Mundgefühl, hat einen mittleren, angenehmen Körper und einen eher dezenten, aber langanhaltenden Abgang. Mit herb-nussigen Noten und angenehmer mittlerer Säure wird das Aroma gut abgerundet.
Fazit: Echter italienischer Kaffee für Zuhause? Bei Bagala können Sie beim Barbera Kaffee “Aroma” gern zugreifen. Für 17,99 € pro kg (zzg. Versand) erhalten im Bagala Shop einen guten Alltagskaffee für gehobene Ansprüche, der letztlich bei mir aber keine top Note bekommt, weil mir das “gewisse etwas” fehlt und die Frische (siehe “erster Eindruck) besser sein könnte.
Insgesamt gibt es für dieses ordentliches Produkt trotzdem gute 7 von 10 Punkten.

1. Frischer Kaffee – im Supermarkt?
Schon beim Kauf kann man zwischen frischem und weniger frischem Kaffee unterscheiden. Wirklich frischen Kaffee gibt es leider selten im Supermarkt. Gerade die Sorten, die weniger nachgefragt sind, stehen häufig Monate in den Regalen. Zwar gibt es insbesondere bei ganzen Bohnen nicht unbedingt eine Faustregel wann der Kaffee nicht mehr frisch ist – allerdings würde ich als Richtwert nur Kaffee kaufen, der höchstens einen Monat im Regal steht. Wie lange der Kaffee im Regal steht, sieht man am Verfallsdatum: Der Tag der Röstung liegt in der Regel ein Jahr zurück. Besonders frisch gibt es Kaffee in der Regel nur beim Kleinröster, da man hier direkt kauft und sich komplizierte Vertriebswege spart.
2. Guten Kaffee kauft man als ganze Bohne
Kaffeebohnen werden zurecht werbewirksam als Aromatresor bezeichnet, denn die deutlich vergrößerte Oberfläche von gemahlenem Kaffee lässt das Aroma deutlich schneller entweichen als bei Kaffee in ganzen Bohnen. Deswegen lohnt es sich – auch wenn es natürlich Arbeit macht – den Kaffee immer frisch zu mahlen vor dem Brühvorgang. Ein Aspekt, der durchaus für die Anschaffung eines Vollautomaten sprich, insofern man immer frischen Kaffee möchte und trotzdem nicht auf den Komfort verzichten möchte.
3. Kleine Mengen Kaffee kaufen
Wer wenig Kaffee kauft, hat immer frischen Kaffee im Haus. Wie schon oben erwähnt, würde ich empfehlen, nicht mehr Kaffee zu kaufen als man innerhalb von etwa einem Monat trinken kann.
Was mit Käse und Wurst funktioniert muss doch auch für Kaffee gut sein? Könnte man denken und es gibt viele Anhänger der Lagerung von Kaffee im Kühlschrank, allerdings sollte man ohnehin nur so kleine Mengen kaufen, dass eine Lagerung in der dieser Form nicht nötig sein sollte. Außerdem lauern im Kühlschrank die natürlichen Feinde des frischen Kaffees, nämlich Feuchtigkeit und Gerüche von anderen gelagerten Lebensmitteln. Kaffee lagern im Kühlschrank ist demnach nicht nützlich – schon gar nicht, wenn die Kaffee-Packung schon geöffnet ist, denn dann dringt Feuchtigkeit schnell in den Kaffee ein.
5. Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht
Eine zu hohe Temperatur, zu hohe Luftfeuchtigkeit und Licht sind bei der Lagerung von frischem Kaffee zu vermeiden. Das heißt im Umkehrschluss: Zimmertemperatur ist ok, trocken sollte die Lagerstätte sein und dunkel. Wenn der Kaffee dann noch in ganzen Bohnen und nicht allzu lange gelagert wird, sollte frischer Kaffee kein Problem sein.
6. Luftdicht und geruchsneutral lagern
Wie bei allen Lebensmitteln ist auch der Kontakt mit Luft und natürlich mit Gerüchen zu vermeiden, die den Geschmack verfälschen. Das heißt ein luftdichtes und geruchs- und geschmacksneutrales Gefäß ist empfehlenswert.
7. Für Perfektionisten: Richtig geschmacksneutral einlagern, Plastik vermeiden
Ein Metall- oder Tongefäß hat nicht nur dekorativen Wert, sondern diese sind lichtundurchlässig und sondern vor allen Dingen keine Stoffe ab, die den Kaffeegeschmack verfälschen. Insbesondere bei billigem Plastik aus Fernost ist dies nicht der Fall, denn solche Plastikdosen (schon am Geruch zu erkennen) sondern Stoffe ab, die den Kaffeegeschmack verfälschen können (mehr zum Thema im Artikel “Kaffee und Plastik“).