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Kaffee-Espresso-trinken - Blog: Rund um das schwarze Gold - Senseo, Nespresso, Tassimo, Dolce Gusto und Vollautomaten » Gourmet-Kaffee http://www.kaffee-espresso-trinken.de Thu, 02 Feb 2012 20:32:40 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.3.1 Lidl Kaffee El Salvador – bereits ausverkauft? http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/06/09/lidl-kaffee-el-salvador-bereits-ausverkauft/ http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/06/09/lidl-kaffee-el-salvador-bereits-ausverkauft/#comments Thu, 09 Jun 2011 13:46:32 +0000 Kevin http://www.kaffee-espresso-trinken.de/?p=3602 Über das Lidl Kaffeefass habe ich ja schon mehrfach berichtet und ich bin auch – unabhängig von den dekorativen Qualitäten des Holzfässchens – von Qualität und Geschmack recht angetan. Nun gibt es ja, wenn man dem Prospekt Glauben schenken kann, eine neue Sorte, nämlich den Lidl Kaffee “El Salvador”. Meine Suche in mittlerweile schon drei Märkten blieb bisher erfolglos, immer habe ich nur den Guatemala Kaffee gefunden, den ich im Blog bereits vorgestellt habe. Ob der Kaffee überhaupt in alle Lidl Märkte geliefert wurde, kann ich nicht sagen. Jedenfalls war die Menge des Guatemala Kaffeefässchens auch nicht besonders groß, sodass ich vermute, dass die Sorte El Salvador ziemlich schnell ausverkauft war. Vielleicht hatte ja jemand mehr Glück als ich und konnte noch ein Fass ergattern – wäre auf Geschmackseindrücke gespannt!

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espresso-roesterei.de – Kettwiger Rösterei mit neuem Shop http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/06/09/espresso-roesterei-de-kettwiger-rosterei-mit-neuem-shop/ http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/06/09/espresso-roesterei-de-kettwiger-rosterei-mit-neuem-shop/#comments Thu, 09 Jun 2011 10:34:22 +0000 Kevin http://www.kaffee-espresso-trinken.de/?p=3595 *Update* Ein Blick in die Kommentare zeigt, dass diesen Monat auch noch 20,- € Gutscheine unter allen Bestellern verlost werden.

Wer bisher bei der Kettwiger Rösterei über die alte Homepage bestellt hat, bekommt nun eine Alternative: espresso-roesterei.de ist seit ein paar Tagen online und hat neben einem neuen Design und was halt so alles zu einer Homepage dazu gehört, zwei für die Berichterstattung hier besonders interessante Aspekte. Erstmal sind Bestellungen ab 50,- € neuerdings versandkostenfrei und als besonderes Highlight verlost die Kettwiger Rösterei unter allen, die eine Bewertung für Kaffee im Shop abgeben monatlich einen 5,- € Gutschein. Klingt wenig, aber der Aufwand für einen Bewertungskommentar ist dank einfachem Kommentarsystem nicht besonders groß.

http://www.espresso-roesterei.de

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Lidl Kaffee im Fässchen: Guatemala und El Salvador http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/06/07/lidl-kaffee-im-fasschen-guatemala-und-el-salvador/ http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/06/07/lidl-kaffee-im-fasschen-guatemala-und-el-salvador/#comments Tue, 07 Jun 2011 21:01:24 +0000 Kevin http://www.kaffee-espresso-trinken.de/?p=3588 Das Lidl Kaffeefässchen ist wieder da – ab dem 06.06.11 (bis Samstag 11.06) ist der Lidl Kaffee unter dem Motto “Luxus für alle” wieder erhältlich! 250g kosten mal wieder 4,99 € und bieten neben einer schicken Verpackung auch noch einen guten Geschmack, den ich bereits vor ein paar Monaten geschildert habe (in diesem Artikel). Dies sollte neben dem Guatemala Kaffee auch auf den neuen Kaffee “El Salvador” übertragbar sein, aber ich werde hier im Blog noch einen Test nachliefern.

Eingesehen werden kann das aktuelle Lidl Prospekt mit dem Kaffee im Fass unter kaufda.da.

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Mondo del Caffé – Kaffee “India Monsooned Malabar” im Test http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/03/28/mondo-del-caffe-kaffee-india-monsooned-malabar-im-test/ http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/03/28/mondo-del-caffe-kaffee-india-monsooned-malabar-im-test/#comments Mon, 28 Mar 2011 20:54:48 +0000 Kevin http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/03/28/mondo-del-caffe-kaffee-india-monsooned-malabar-im-test/ Gerade erst letztens hatte ich schon das Vergnügen, einen Kaffee von Mondo del Caffé zu testen. In dem Artikel geht auch hervor, dass es sich tatsächlich um ein Vergnügen handelte, denn mit 9 von 10 möglichen Punkten schnitt er im Test exzellent ab. Ob der “Monsooned Malabar” von Mondo del Caffé den entsprechend hohen Erwartungen gerecht werden kann, zeigt ein Test dieses Kaffees.

Erster Eindruck: Den ersten Eindruck übernehme ich von meinem letzten Test, denn hier gibt es nur Positives zu berichten. Wer letztes mal schon mitgelesen hat, kann diesen Teil also überspringen. Verpackung und Design kommen in typischer goldener Farbgebung daher und auch ein Frischeventil findet sich. Daneben gibt es auch auf der Verpackung wieder einige Informationen zum Kaffee, hier gibt es nichts zu mäkeln. Besonders schön im Shop von Mondo del Caffé selbst sind, wie schon eingangs erwähnt, die ausführlichen Beschreibungen. Hier nun die Beschreibung zum Kaffee “India Monsooned Malabar”, die deutlich kürzer ausfällt als beim letzten Test:

Durch ein spezielles Fermentationsverfahren, bei dem der Rohcaffè Monsunwinden ausgesetzt wird, entwickeln sich ganz besondere, nussig-schokoladige Aromen, die für einen individuellen Geschmack sorgen.

Duft: Auch dieser Kaffee von Mondo del Caffé überzeugt mit Frische, was auch schon einer der wichtigsten Aspekte beim Kaffee überhaupt ist. Der Duft ist zwar schwer und besitzt eher herbe Noten, es driftet aber nie ab in ein rauchiges, bitteres und damit unangenehmes Aroma. Alten Kaffee vergleiche ich gern mal mit einer billigen Zigarre – diesen Vergleich nenne ich hier aber nur beispielhaft, denn von Mondo del Caffé ist, wie dieser Test wieder einmal zeigt, nur Frische zu erwarten.

Geschmack: Während der letzte Kaffee eher durch eine gewisse “Feurigkeit” überzeugte, schlägt der “India Monsooned Malabar” dunkle, herbe Töne an und überzeugt weniger mit einer ausgeprägten Säure. Dies wäre auch schon mein einziger Kritikpunkt an diesem Kaffee: Da die Aromen insgesamt herb-schokoladig bis nussig sind, ist dieser Kaffee zwar sehr aromatisch, insgesamt aber nicht besonders komplex. Auch die Säure könnte für meinen Geschmack ausgeprägter sein. Dennoch eignet sich der “India Monsooned Malabar” von Mondo del Caffé auch dank noch vertretbaren Preises und gerade wegen seines alltagstauglichen Geschmacks insbesondere für den täglichen Gebrauch. Im Kaffee-Vollautomaten macht er sich besonders gut und gelingt auf Anhieb mit einer schönen Crema.

Fazit: Der Kaffee “India Monsooned Malabar” (erhältlich im Mondo del Caffé Shop für 17,50€/kg) ist ein für den Alltag perfekt geeigneter, nicht allzu komplexer Kaffee mit ausgeprägten, herb-schokoladigen bis nussigen Noten. Für diesen guten Allrounder, der mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis überzeugt, gibt es von mir 8 von 10 Punkte.

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Mondo del Caffé – Kaffee “Brasilien Fazendas Dutra” im Test http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/03/08/mondo-del-caffe-kaffee-brasilien-fazendas-dutra-im-test/ http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/03/08/mondo-del-caffe-kaffee-brasilien-fazendas-dutra-im-test/#comments Tue, 08 Mar 2011 10:07:14 +0000 Kevin http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/03/08/mondo-del-caffe-kaffee-brasilien-fazendas-dutra-im-test/ Neuer Kaffee-Test, neues Glück: Das Unternehmen “Mondo del Caffé” ist mir selbst bis vor Kurzem noch unbekannt gewesen, deswegen stelle ich es erstmal kurz vor, bevor ich zum Kaffee komme. Mondo del Caffé gibt es bereits seit 1997 als Café und ist nun auch online per Shop erreichbar seit 2010. Dafür gibt es schon ein recht großes Produktangebot im Shop, das von Kaffee über Kakao, Tee und Chai sogar bis hin zu Kaffeemaschinen-Zubehör reicht. Auffällig beim Kaffee, um den es in diesem Test natürlich in erster Linie gehen soll, sind die ausführlichen Informationen, die bei jeder Sorte bereitstehen. Hier wird nicht nur auf den zu erwartenden Geschmack eingegangen, sondern es sind auch viele “Experten-Informationen” enthalten. So habe ich mit dem “Brasilien Fazendas Dutra” Kaffee in ganzen Bohnen einen “Pulped Natural” Kaffee in der Hand. Diese Information bezieht sich, ohne jetzt im Detail darauf einzugehen, auf die Methode der Aufbereitung der Kaffeekirschen. Laien sollten sich am besten nicht abschrecken lassen von den vielen Informationen… . Nun zum Kaffee “Brasilien Fazendas Dutra”.

Erster Eindruck: Verpackung und Design kommen in typischer goldener Farbgebung daher und auch ein Frischeventil findet sich. Daneben gibt es auch auf der Verpackung wieder einige Informationen zum Kaffee, hier gibt es nichts zu mäkeln. Besonders schön im Shop von Mondo del Caffé selbst sind, wie schon eingangs erwähnt, die ausführlichen Beschreibungen. Hier nun die Beschreibung zum Kaffee “Brasilien Fazendas Dutra”:

Ein echter “Estate Caffè” von Mondo del Caffè. Für alle fair gehandelt und zurückverfolgbar von der Tasse bis in den Ursprung an die Kaffeepflanze bieten wir Ihnen unter diesem Label eine einzigartige Qualität. Der Caffè stammt von der Fazendas Dutra, die in 900-1.300m Höhe südöstlich der bekanntesten brasilianischen Kaffeeanbauregion Minas Gerais in malerischer Landschaft gelegen ist. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Brüdern Dutra direkt im Ursprungsland ist eine durchgängige Qualitätskette vom Anbau über den Transport bis hin zur Rösterei und schließlich dem Genuss in der Tasse gegeben.

Duft: Die Frische des Kaffees konnte ich sofort feststellen, dafür gibt es schon mal die volle Punktzahl. Die durchdringenden Fruchtaromen des Kaffees haben mich auch überzeugt und mit viel viel Fantasie ist es vielleicht sogar möglich, das auf der Verpackung bezeichnete Aprikosenaroma herauszuriechen.

Geschmack: In diesem brasilianischen Kaffee steckt auch dementsprechendes Feuer, für mich genau auf den Punkt: Auf der Verpackung steht zwar bei der Säure “stark”, ich würde den “Brasilien Fazendas Dutra” aber eher bei mittel einordnen, denn die Säure ist auf den Punkt merklich vorhanden, aber nicht unangenehm. Dominierend sind die fruchtigen Aromen, die sich mit einem leichten Getreidearoma vermischen. Das Mundgefühl ist leider etwas dünn, der Abgang ist auch eher kurz. Insgesamt ist der Mondo del Caffé “Brasilien Fazendas Dutra” geschmacklich ein sehr überzeugender Kaffee, der auch gut verträglich ist. Zudem kann zu große Komplexität auch “anstrengend” sein, sodass dieser Kaffee vollends meinen Geschmack trifft.

Fazit: Mondo Del Caffé Kaffee ist bei mir zum ersten mal im Test und kann gleich durchweg überzeugen. Der “Brasilien Fazendas Dutra” ist ein ausgewogener und fruchtiger Kaffee und kostet im Shop von Mondo del Caffé 20,49 € pro kg. Der Shop punktet zudembei mir mit ausführlichen Informationen zu den angebotenen Kaffees. Für diesen gelungenen Auftakt gibt es satte 9 von 10 Punkte.

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Elbgold: Hamburger Kaffee im Test http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/02/25/elbgold-hamburger-kaffee-im-test/ http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/02/25/elbgold-hamburger-kaffee-im-test/#comments Fri, 25 Feb 2011 17:56:13 +0000 Kevin http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/02/25/elbgold-hamburger-kaffee-im-test/ Elbgold ist ein Hamburger Anbieter von Kaffee. Trotz der Regionalität ist die Auswahl aber ziemlich groß und es gibt einen Online-Shop, in dem Kaffeebohnen auch bestellt werden können. Dieses mal habe ich zwei der Kaffees im Test, die ich in die Finger bekommen habe. Diese stammen nicht aus dem Online-Shop von Elbgold, sondern direkt aus einer der Filialen im Raum Hamburg. Zum einen handelt es sich hier bei um den Kaffee “Äthiopien Regenwald Wildwuchs”, zum anderen um den “Indonesien Java”. Zur Verfügung hatte ich für meinen Test jeweils 250g Kaffee in ganzen Bohnen. Bei beiden Kaffees liegt der Kilopreis bei stolzen 23,60 €, sodass ich schon große Erwartungen an den Geschmack habe. Wie sich dies beiden Kaffees schlagen, wir der Test zeigen.

Erster Eindruck: Zunächst kann ich hier erstmal sagen, dass ich die Aufteilung des Online-Shops für übersichtlich, optisch ansprechend und dementsprechend allgemein gelungen halte. Auch die Bedienung im Laden war kompetent und freundlich, sodass sich ein Besuch der Filialen in der Schanze und Winterhude durchaus empfiehlt. Auch die Versandkosten im Elbgold Shop sind mit 3,90 € in Ordnung.

Nun noch einige Informationen direkt von der Homepage zum ersten Kaffee “Äthiopien Regenwald Wildwuchs”:

Diese Bohnen wachsen wild im Regenwald Südwest-Äthiopiens, der Wiege der Arabica-Pflanze. Durch ein einzigartiges Umweltprojekt soll der Naturwald mit den letzten ursprünglichen Kaffeevorkommen geschützt werden. Der Regenwaldkaffee zählt zu den reinsten Sorten der Welt und hat eine phantastische Qualität. Er ist gehaltvoll, cremig-weich, leicht fruchtig, säurearm und aromatisch. Sein Geschmack ist einfach spitze: fein – ast vornehm und gleichzeitig würzig!

Zum zweiten Kaffee im Test, dem “Indonesien Java” schreibt Elbgold:

Auf der tropischen Insel Java in Indonesien wächst ein aromatischer, runder und extrem säurearmer Kaffee. Schon von Natur aus ist dieser großartige Hochlandkaffee sehr ausgewogen. Die Bohnen sind voll, rund und schön. Der Java hat viel Fülle, wenig Säure und einen kräftig-würzigen Geschmack mit einer leicht süßlichen Note. Durch die spezielle, eher etwas dunklere Röstung werden seine hervorragenden Eigenschaften noch besser hervorgehoben.

Zusätzlich finden sich auf den Artikelseiten noch Informationen zum Geschmack, was ich bei Kaffee Online Shops immer als sehr positiv erachte, denn sonst kauft der Kunde die sprichwörtliche “Katze im Sack”.

Duft: Der Elbgold Kaffee “Äthiopien Regenwald Wildwuchs” duftet beim Öffnen der Verpackung mit Frischeventil frisch und würzig. Ich würde ihn als fruchtig-mild mit einer leichten Getreidenote beschreiben.

Obwohl der “Indonesien Java” der Kaffee war, den ich als erstes sofort am Tag des Kaufs geöffnet habe, duftete dieser gleich nach dem Öffnen der Packung recht eindimensional herb-holzig und weniger frisch.

Geschmack: Hier ergibt sich wie schon beim Duft ein eher geteiltes Bild: Während mir der Elbgold Kaffee aus Äthiopoen (“Regenwald Wildwuchs”) mit einem mittleren Körper und vielfältig-fruchtigen Aromen sehr gut gefallen hat, fand ich den “Indonesien Java” vom Geschmack her zu eindimensional und stumpf. Während beim erstgenannten Kaffee die Säure fein abgestimmt und merklich vorhanden in Erscheinung getreten ist, hat der holzige, getreideartige Geschmack beim “Indonesion Java” die Säure so gut wie erstickt, sodass in der Gesamterscheinung ein zu monotoner und bitterer Geschmack mit nur leicht nussigen-schokoladigen Noten mein Eindruck war. Dieser lässt zwar immer noch jeden Supermarkt-Kaffee hinter sich, ist aber stark gewöhnungsbedürftig.

Fazit: Der Online-Shop wie auch die Ladengeschäfte von Elbgold sind tadellos, und in jedem Fall einen Besuch wert. Der Hamburger Kaffeeröster weiß sich und seine Produkte in Szene zu setzen und bietet auch für Kaffee Gourmets eine ansprechende Auswahl an Kaffeebohnen an. Die Kaffees hinterlassen im Test einen gespaltenen Eindruck.

Zunächst zum “Äthiopien Regenwald Wildwuchs” Kaffee von Elbgold: Dieser gefällt mir mit definiertem fruchtigen Aroma, einer festen Crema, mittlerem Körper und fein abgestimmter Säure sehr gut. Dafür gibt es von mir eine sehr gute Wertung mit 8 von 10 Punkten. Erhältlich ist der Kaffee im Online Shop von Elbgold für 23,60 € pro Kilo.

Der zweite Kaffee im Test, der “Indonesien Java”, hat mir weniger gefallen. Schon beim Öffnen der Verpackung war ich wegen des nicht besonders frischen, herb-holzigen Duftes etwas enttäuscht. Auch der Geschmack war etwas zu eindimensional, die Säure kaum merkbar, sodass hier für einen immer noch guten, aber nicht überragenden Kaffee 6 von 10 Punkten für diesen Elbgold Kaffee vergeben werden. Dieser ist ebenfalls im Online Shop von Elbgold zum Preis von 23,60 € pro Kilo erhältlich.

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Sonntagmorgen Kaffee Sumatra Arinagata im Test http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/01/23/sonntagmorgen-kaffee-sumatra-arinagata-im-test/ http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2011/01/23/sonntagmorgen-kaffee-sumatra-arinagata-im-test/#comments Sun, 23 Jan 2011 16:20:03 +0000 Kevin http://www.kaffee-espresso-trinken.de/?p=3386 Sonntagmorgen ist einer der ersten “Selbstmisch-Anbieter” im Internet – zumindest nach meinem Kenntnisstand. Das heißt aber nicht, dass der nicht selbst gemischte Kaffee von Sonntagmorgen nicht empfehlenswert ist. Um dies zu testen, hatte ich die Ehre, mit den Sonntagmorgen Kaffee Sumatra Arinagata zur Brust zu nehmen. Als sogenannter “Single Origin” (etwa “einzelne Herkunft) Kaffee sollte geschmacklich schon etwas rüberkommen, zumal der Kaffee im Shop pro Kilo mit immerhin 20,40€ pro Kilo zu Buche schlägt.

Erster Eindruck: Verpackung und Design machen einen guten Eindruck und der Sonntagmorgen Shop ist aufgeräumt und übersichtlich. Praktisch sind die Angaben zum Geschmack und zur Herkunft des Kaffees, die ich in manchen Shops wirklich vermisse. Zwar sind diese Geschmackseindrücke natürlich immer subjektiv geprägt, aber immerhin kann sich der Kunde einen groben Überblick verschaffen, wie der Kaffee schmeckt. Hier noch einige Infos direkt von Sonntagmorgen zur Herkunft des Sumatra Arinagata:

Die Kooperative Arinagata kommt aus dieser Stadt. 1400 Kleinbauern bauen an den Hängen der Berge den organischen und fair gehandelten Kaffee an. Die Region nennt sich Aceh und ist mehrheitlich von Muslimen bewohnt. Sie hat sehr unter dem Konflikt zwischen ihren Bevölkerungsgruppen und unter mehreren Tsunami gelitten. Die hoch gelegene Stadt Takengon war zwar vor der Welle geschützt, durch die Bürgerkonflikte wurden aber viele Häuser und Plantagen von Kaffeebauern niedergebrannt. Seit 2004 herrscht Friede in Aceh, rund um Takengon werden die Dörfer wieder aufgebaut und die Kaffeebohnen beginnen neu an der Berghängen zu wachsen. Die Kooperative Arinagata hilft den Kleinbauern, in eine friedliche Zukunft zu blicken.

Duft: Der Sumatra Arinagata ist sehr frisch und hat einen herb-holzigen Duft mit Getreidenoten.

Geschmack: Wirkliche Begeisterung hat sich beim Trinken des Kaffees von Sonntagmorgen bei mir nicht eingestellt, wirkliche Abneigung aber auch nicht. Das Aroma ist eher zurückhaltend und nur mäßig definiert, damit ist der Sumatra Arinagata trotz seiner Single Origin Herkunft eher weniger komplex. Als geschmackliche Hauptnoten trifft das auf der Homepage angegebene “erdig”, wobei sich in Kombination mit der Säure eine Leichtigkeit ergibt, die schon eher in die Richtung fruchtig läuft. Die Säure ist deutlich spürbar ausgeprägt, ist aber noch nicht unangenehm. Beim Mundgefühl ist der Sumatra Arinagata im mittleren Bereich anzusiedeln – die Konsistenz ist weder wässrig noch ölig.

Fazit: Sonntagmorgen liefert wie gewohnt gute Qualität zu einem relativ hohen Preis. Für einen Single Origin Kaffee ist mir der Sumatra Arinagata (pro Kilo für 20,40 im Sonntagmorgen Shop) eigentlich nicht charakteristisch genug, andererseits gibt es aber auch keine wirklichen Kritikpunkte. Einzig die Säure ist sicherlich Geschmackssache, mir gefiel die Dosierung in diesem Maße aber gut. Für diesen gut verträglichen Alltagskaffee gibt es von mir 7 von 10 Punkten.

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MyBeans Kaffee “Nachteule” im Test http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2010/10/01/mybeans-kaffee-nachteule-im-test/ http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2010/10/01/mybeans-kaffee-nachteule-im-test/#comments Fri, 01 Oct 2010 14:42:47 +0000 Kevin http://www.kaffee-espresso-trinken.de/?p=2763 Mit einer gehörigen Portion Humor, knuffigen Logos und Mottos für die hauseigenen Kaffees sorgt MyBeans derzeit für Furore auf dem Kaffeemarkt. Umso besser, dass ich den Kaffee nun auch testen darf, denn Optik und gute Aufmachung allein haben noch keinen guten Kaffee ausgemacht. Nachdem nun auch das Steinchen im Mahlwerk vom enttäuschenden Tchibo Cuyu-Kaffee (hier der Test) herausgepult ist, konnte ich den MyBeans Kaffee “Nachteule” in ganzen Bohnen in meinen Vollautomaten füllen. Preislich liegen die MyBeans Kaffees übrigens alle im Bereich von ca. 20,- € pro Kilo, also schon recht hoch. Ab 45,- € kann im Shop versandkostenfrei bestellt werden.

Erster Eindruck: Es gibt bei MyBeans eigentlich nichts zu bemängeln. Der Online-Shop sieht gut aus und auch der hauseigenene Blog wird regelmäßig gefüllt (aktuell z.B. ein Rezept für Kaffee-Kuchen). Die Verpackung des Nachteule-Kaffees sieht sehr hochwertig aus, ist optisch ansprechend angefertigt und lässt sich wiederverschließen. Besser geht es eigentlich kaum. Die meisten Kaffees von MyBeans sind übrigens Bio- und bzw. oder UTZ-zertifiziert. Hier noch ein Zitat von der MyBeans Homepage zum Nachteule-Kaffee:

Als spätaktives Wesen machst du die Nacht gern zum Tag und deine kreativste Phase hast du auch immer erst nach 18.00 Uhr. Kaffee muss für dich schwarz wie die Nacht sein, Frühaufsteher sind dir irgendwie unheimlich und der Dienstbeginn vor Mittag verstößt für dich sowieso gegen geltendes Menschenrecht. Gott sei Dank – nächste Woche ist Nachtschicht!

Duft: Der MyBeans Nachteule in ganzen Bohnen ist definitiv kein Kaffee zum einschlafen und auch die gute Verpackung hat sich anscheinend ausgezeichnet: Frischer Kaffeeduft mit herb-nussigen Noten mit wenig holzigen Aromen strömt aus der Packung. Der Kaffee riecht streng, was in diesem Fall aber nicht negativ gemeint ist: Die leichten Röstnoten stehen dem Kaffee gut.

Geschmack: Den zuletzt getesteten Tchibo-Kaffee und den MyBeans Kaffee mit der kleinen Eule trennen geschmacklich Welten. Während der Tchibo Kaffee pappig und alt schmeckte, ist der MyBeans Kaffee kräftig-herb und hat eine gute Konsistenz. Im Vollautomat macht sich die kleine Nachteule besonders gut als Schümli-Kaffee: Mit kräftigen, sehr herben Nuss-Aromen ist dieser Kaffee nicht unbedingt etwas für schwache Nerven, verträglich ist dieser Kaffee aber allemal. Besonders gut hat mir die Konsistenz gefallen und die kräftigen Crema des Kaffees. Dies ist auch ein Indikator für mich, dass Robusta zugesetzt ist, der dann auch für die entsprechende, mittelstarke Säure sorgt. Diese hat für meinen Geschmack genau die richtige Konsistenz. Espresso im Vollautomaten ist nicht unbedingt mein Fall, aber: Für Cappuccino und Latte Macchiato eignet sich der MyBeans Kaffee besonders gut, denn die herben Noten kommen auch mit viel Milch noch gut zur Geltung.

Fazit: Der relativ teuere Nachteule-Kaffee von MyBeans hat sich im Test wacker geschlagen: Zum bloßen “wach halten” ist der Kaffee aber zu schade. Für Freunde kräftigen Kaffees ist die Nachteule aber genau das richtige, denn der MyBeans Kaffee überzeugt mit kräftigen Aromen. Dies kostet aber auch immerhin 19,80,- € pro Kilo im MyBeans online Shop. Aufgrund des guten Geschmacks und der tollen Präsentation und Verpackung erhält dieser Kaffee 8 von 10 Punkten. Zu kritisieren ist hier lediglich, dass dieser Kaffee keine herausragende geschmackliche Komplexität aufweist und nicht ganz als Vollautomaten-Espresso überzeugt.

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Blaser Café Gourmets’ Plaisir – Gourmet-Kaffee aus der Schweiz im Test http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2009/12/21/blaser-cafe-gourmets-plaisir-gourmet-kaffee-aus-der-schweiz-im-test/ http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2009/12/21/blaser-cafe-gourmets-plaisir-gourmet-kaffee-aus-der-schweiz-im-test/#comments Mon, 21 Dec 2009 17:33:15 +0000 Kevin http://www.kaffee-espresso-trinken.de/?p=1919 Blaser Café – das ist ein Name, der Kaffeekennern durchaus geläufig sein dürfte. Das Schweizer Traditionsunternehmen mit Sitz in der Hauptstadt Bern ist bekannt für gute Kaffees zu einem erschwinglichen Preis. Vom Kaffi Schopp habe ich den Blaser Café Gourmets’ Plaisir für einen Test zugeschickt bekommen. Rein vom Namen her, der ungefähr so viel bedeutet wie “Freude des Gourmets”, klingt diese Mischung (mit Kaffee aus  Brasilien, Columbien, Guatemala, Indien, Haiti und Indonesien) aus 100% Arabica schon sehr vielversprechend und ein Preis von 18,50 € / kg ist auf jeden Fall noch vertretbar. Umso gespannt bin ich natürlich, ob der Grundsatz “Nomen est omen” gilt und der Kaffee von Blaser im Test zu überzeugen weiß.

Erster Eindruck: Zur Verpackung und der Aufmachung des Blaser Café Gourmets’ Plaisir brauche ich wohl nicht allzu viel sagen:Die goldene Verpackung meines 250g Päkchens sieht sehr edel aus. Zum Kaffi Schopp noch ein Auszug aus dem letzten Artikel: Der Webauftritt von Kaffi Schopp hingegen gefällt mir sehr sehr gut. Es gibt hier Informationen zu jedem verkauften Kaffee bezüglich der Verträglichkeit und der Eignung (z.B. Schümli oder Cappuccino). Dies hilft bei der Kaufentscheidung natürlich weiter. Geschmacksbeschreibungen liefert Johannes Lacker in seinem Blog, der auch direkt über die Kaffi Schopp Homepage zugänglich ist. Zudem kann man die Kaffees in verschiedenen Mahlgraden bestellen, die dann direkt für French Press, Espresso Kocher oder den klassischen Filterkaffee optimiert sind. Hier noch einige Informationen zum Blaser Café:

Mittlerweile wird Blaser Café in vierter Generation von Marc Käppeli, dem Neffen von Markus Blaser, geführt. Käppeli ist im Vorstand der Swiss SCAE (Speciality Coffee Association of Europe) vertreten, zu deren Gründungsmitgliedern Blaser Café gehört. Neuerdings ist Blaser Café das erste Schweizer Mitglied der italienischen “Caffè Speciali Certificati” – Vereinigung, die die weltweit strengsten Qualitätskriterien hat. Diese Aktivitäten sind Ausdruck der  sogenannten „4T“, der strategischen Felder des Unternehmens: Trends, Tradition, Traceability (Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe bis zum Erzeuger) und Transfer (neue Erkenntnisse im Bereich Kaffee werden an die Kunden weitergegeben)

Duft: Es scheint so als ob Blaser ein besonderes Händchen für die Lagerung von Kaffee hat. Laut dem Mindesthaltbarkeitsdarum meiner Packung müsste das Röstdatum der 01.07.2009 gewesen sein. Nun ist es Dezember und der Kaffee durftet beim Öffnen der Packung wirklich herausragend frisch mit intensiven Fruchtnoten und feinherbem Zartbitter-Aroma.

Kaffi Schopp: Blaser Café - Gourmets' Plaisir

Geschmack: Der Blaser Café Gourmets’ Plaisir gelingt mir ab der ersten Tasse mit einer hellen, beständigen Crema, die ich bei der 100%igen Arabica Mischung von Sorten aus aller Welt so nicht erwartet hätte. Herbe, fruchtige Noten dominieren den Geschmack, daneben gibt es noch einen Hauch von Getreidearoma. Neben dieser Komplexität überzeugt mich vor allen Dingen die optimal abgestimmte Säure, die für den Geschmack des Blaser Café Gourmets’ Plaisir das I-Tüpfelchen darstellt. Auch ohne Milch lässt sich dieser Kaffee wunderbar als Schümli genießen. Als Cappuccino hat mir der Gourmets’ Plaisir ebenfalls gut gefallen, aber lange nicht so überragend wie als Schümli. Denn hier fehlt einfach der nötige “Kick” von Robusta-Bohnen, die eine solche Kaffee-Spezialität zu etwas besonderem machen. Dennoch hat mir der Blaser Café Gourmets’ Plaisir geschmacklich (vor allen Dingen als Café Crema bzw. Schümli Kaffee) sehr gut gefallen.

Liebe zum Detail: Die Röstung
Zwar bin ich kein Röstexperte, aber zur Röstung des Blaser Gourmets’ Plaisir kann ich sicher einige Worte verlieren. Wer das Bild auf der linken Seite in groß ansieht, wird schnell bemerken, dass die Bohnen an einigen Stellen glänzen. Dies sind Öle, die beim Rösten austreten. Bisher habe ich nur einige Röstungen gesehen, bei denen die Röstung genau beim Austreten der Kaffeeöle abgeschlossen wird. Zu diesen wenigen Kaffees gehören z.B. die Hausröstungen eines meiner Lieblingskaffees in Hamburg, das Kopiba im Schanzenviertel (Kopiba Vivace Testbericht ansehen).

Fazit: Für tragbare 19,60 € / kg gibt es beim Kaffi Schopp den Blaser Café Gourmets’ Plaisir, der inbesondere als Schümli eine verträgliche und zugleich sehr ausgewogene Kaffee-Mischung mit mittlerer Säure darstellt. Zu diesem Preis eine echte Empfehlung – der Name ist hier wirklich Programm! Aufgrund der nicht überragenden Eignung für Cappuccino und Espresso gibt es immer noch sehr gute 9 von 10 Punkte.

Bewertung

Weitere Kaffeetests findet ihr in unserer Übersicht.

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100% Robusta – 100% anders! Espresso Robusta der Kettwiger Rösterei im Test http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2009/11/17/100-robusta-100-anders-espresso-robusta-im-test/ http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2009/11/17/100-robusta-100-anders-espresso-robusta-im-test/#comments Tue, 17 Nov 2009 17:02:40 +0000 Kevin http://www.kaffee-espresso-trinken.de/?p=1778 Von der Kettwiger Rösterei habe ich zur Zeit eine ganz besondere Bohne in meinem Vollautomaten: Der Espresso Robusta ist, bei dem Namen macht es natürlich Sinn, ein 100%iger Robusta Espresso. Im Supermarkt wird man solchen Kaffees nicht begegnen und auch sonst ist ein reiner Robusta-Espresso höchst selten. Dies liegt einfach am Geschmack der Robusta: Ich habe hier schon oft über Cafe Creme Mischungen aus dem Supermarkt geschimpft, was vor allen Dingen am Zusatz billiger Robusta-Bohnen gelegen hat. Diese Bohnen haben einen kräftigen, herb-würzigen Geschmack und rund doppelt so viel Koffein wie die Arabica Bohne. Dieser herbe Geschmack kann aber schnell in eine unangenehme Dimension umschlagen, sodass ich beim 100% Robusta Espresso besonders gespannt bin, wie sich die Bohnen im Geschmackstest schlagen. Der Zweck ist zwar, den Espresso Robusta für eigene Mischungen zu nutzen, aber natürlich habe ich den Robusta pur getrunken! ;-)

Erster Eindruck: Jung, dynamisch und leidenschaftlich wirkt die Kettwiger Rösterei. Sowohl Internetseite als auch Cafe machen einen hervorragenden Eindruck. Ich denke und hoffe, dass sich die deutsche Kaffee-Kultur mehr in die Richtung hochwertiger, gemütlicher Kaffees entwickelt. Weg von Filterkaffee und mittelprächtigem Coffee to go… naja, das ist aber eine andere Geschichte. Hier noch ein Zitat von der Homepage der Kettwiger Rösterei zum Röstverfahren:

Bei unserer schonenden Röstmethode mit niedrigen Temperaturen entstehen im Kaffee keine Bitterstoffe, welche von vielen Menschen nicht vertragen werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei uns das volle Aroma zu schmecken ist, da die üblichen und geschmacksdominanten Bitterstoffe die Aromen nicht überdecken können.

Duft: Der Duft des Espresso Robusta ist außergewöhnlich – hier wird mir einfach bewusst, dass ich es mit einer Bohnensorte zu tun habe, die bei gewöhnlichem Kaffee allenfalls die zweite Geige spielt oder ganz weggelassen wird. 100% der Robusta-Bohnen sind auch 100% anders als Arabica Kaffee. Ein sehr herber-intensiver Duft steigt mir in die Nase. Fast erinnert der Espresso Robusta der Kettwiger Rösterei vom Duft her an einen kräftigen Single Malt Whisky mit intensiv torfig-rauchigen Noten – in die Welt des Kaffees übertragen gehört der Duft zum intensivsten, was ich jemals wahrgenommen habe. Unangenehm ist mir der Duft aber keinesfalls aufgefallen!

Kettwiger Rösterei: Espresso Robusta

Geschmack: Wie schon beim Duft beschrieben: Der Espresso Robusta ist einfach anders als andere Kaffees, das kann ich kaum anders beschreiben. Demnach ist er ein besonderes Geschmackserlebnis mit herbem-rauchigen Geschmack, dem ich auch eine gewisse “Muffigkeit” nachsagen würde. Für kräftigen Latte Macchiato oder Cappuccino ist der Espresso Robusta ideal und auch für Freunde von außergewöhnlichem und sehr kräftigem Schümli Kaffee zu empfehlen. Aufgrund des vergleichsweise hohen Koffeingehaltes und des sehr kräftigen Aromas hält sich jedoch die Verträglichkeit in Grenzen: Übermäßigen Genuss dieses speziellen Espresso würde ich nicht empfehlen. Trinkt man den Espresso Robusta als Espresso, so ist die Säure übrigens in einem noch verträglichen Rahmen. Wie der Geschmack im Allgemeinen ist der Körper voll und der Abgang des Robusta Espresso lang und herb. Als Alltagskaffee würde ich den Robusta Espresso jedoch aus  Gründen der Verträglichkeit und wegen der geschmacklichen Spezialität nicht empfehlen. Der Espresso der Kettwiger Rösterei ist eher eine Bohne zum bewussten Genießen. Natürlich eignet sich der Espresso Robusta auch, um ihn zu Arabica Kaffee beizumischen. So kann man sicherlich Kaffees retten, die geschmacklich eintönig und wenig speziell sind.

Fazit: Für 20,00 € / kg gibt es bei der Kettwiger Rösterei den Espresso Robusta zum beimischen (zu Arabica Kaffee) oder pur trinken. Mit seinem außergewöhnlichen, herben Geschmack ist der 100% Robusta Espresso sicherlich nicht jedermanns Sache, dennoch kann ich ihn durchaus weiterempfehlen. Wer auf der Suche nach einem kräftigen und sehr speziellen Geschmack ist, wird hier fündig. Als Alltagskaffee eignet sich der Espresso Robusta jedoch weniger – dafür gibt es von mir 8 von 10 Punkten im Test.

Bewertung

Weitere Kaffeetests findet ihr in unserer Übersicht.

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