Ich bin zwar nicht unbedingt ein Starbucks-Freund, aber für alle diejenigen Hamburger, die gern Starbucks besuchen, sicherlich eine gute Möglichkeit: Für den Kaufpreis von einem fast schon symbolischen Euro erhält man einen 5,- € Starbucks Gutschein. Die Gutscheine sind zwar bis zum 31.12.2012 gültig, aber massenweise bestellen kann man diese leider nicht: Es gibt eine Beschränkung, die besagt, dass nur ein Gutschein pro Person verschickt wird. Schade, sonst hätte man sich als Starbucks-Fan in Hamburg sicher damit eindecken können. Dennoch kein schlechter Tipp für alle, die mal günstig bei Starbucks einen Kaffee abstauben wollen. Zum Angebot es hier. Der Deal läuft bis Mittwoch, den 17.02.10 um 0:00 Uhr.
Was genau dieser City-Deal eigentlich ist und wie das Prinzip des neuen “Group-Shopping” funktioniert, lest ihr auf dem Schnäppchen-Blog Mydealz. Dort wird auch auf die anderen aktuellen Group Shopping Angebote findet ihr auch dort! Wie immer wird auch in den Kommentaren heiß über die Schnäppchen diskutiert.
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Schon zwei mal habe ich in letzter Zeit zum Kaffee trinken einen Abstecher ins Schanzenviertel in Hamburg gemacht: Ziel war das Kopiba. Das kleine Cafe hat mir auf Anhieb gefallen – der Kaffee (aus der French Press) hat mir bisher immer sehr gut geschmeckt und das Personal versteht etwas davon, die Atmosphäre für die Gäste angenehm zu gestalten. Vor allen Dingen habe ich gemerkt, dass Kaffee hier nicht bloßes Verkaufsprodukt ist, sondern zelebriert wird. Aus diesen Gründen habe ich mich entschlossen, mal einen der Hauskaffees zur Verkostung mitzunehmen. Nach einer kurzen Beratung habe ich mich für den Vivace (19,90€/kg) entschieden, eine Kaffee-Mischung mit 30% Robusta Anteil.
Erster Eindruck: Der Vivace kommt (bei Mengen von 150g oder 250g) in einer edlen Metalldose daher. Bis ins Detail stimmt hier vom Design über die Funktionalität alles: Die Dose hat einen Schraubverschluss, der plan auf der Dose aufliegt und sie fest abschließt – sogar an einen Dichtungsring wurde gedacht. An der Aufschrift der Dose sieht man schon, hier versteht jemand etwas von Kaffee. Hier steht nämlich, man solle den Bohnenkaffee innerhalb von zwei Wochen aufbrauchen. Das ist nur sinnvoll, denn das ist der Zeitraum, in der der Kaffee einfach noch am besten schmeckt. Der erste Eindruck ist dementsprechend schon mal sehr überzeugend, lediglich der Preis schreckt bei den kleinen Dosen ist nicht ganz günstig (150g kosten ab 3,90 € und 250g ab 6,50 €). Hier noch die Beschreibung von der Kopiba Homepage:
Diese Espresso-Mischung beinhaltet Spitzenkaffees aus der Karibik, Südamerika, Afrika und Asien mit 70% Arabica- und 30% Robusta-Anteilen und wurde in unserer Schaurösterei in Hamburg zusammengestellt. Geröstet wurden die einzelnen Kaffees im schonenden und aroma-intensiven Langzeit-Röstverfahren. Das Ergebnis ist eine sehr ausgewogene Komposition mit einer kräftigen und würzigen Note.
Duft: Der Kopiba Vivace riecht trotz des hohen Robusta-Anteils von 30% ziemlich erfrisched. Ein anregender holzig-säuerlicher Duft strömt aus der Dose, der insgesamt recht mild ist, aber einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Der Duft des mit dem Vivace zubereiteten Espresso hat mich überrascht (an dieser Stelle schreibe ich normalerweise ja nur über die Bohnen an sich). So derart mild und schokoladig hat bisher noch kein Espresso geduftet.
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Geschmack: Zum Geschmack muss ich vorneweg sagen: Viele Kaffees mit Robusta-Anteil sind wenig verträglich und übersäuert. Zum Glück hatte ich in letzter Zeit viele hochwertige Mischungen im Test, die allesamt eine sehr angenehme Säure hatten. Bei Mischungen mit hohem Robusta-Anteil trennt sich in aller Regel die Spreu vom Weizen. Daher ist es hier auch besonders interessant, den laut Kopiba “kräftigen und würzigen” Kaffee zu testen. Als Schümli hat mir der Kaffee gut gefallen. Trotz des hohen Robusta-Anteils tritt die Säure angenehm spürbar zu Tage. Auch die holzigen Noten kommen gut zur Geltung, auch wenn mir der Abgang für einen kräftigen Kaffee eine Spur zu kurz und der Körper des Kaffees nicht ausgeprägt genug ist. Als Espresso kann der Kopiba Vivace ebenfalls punkten. Wie schon im Duft beschrieben, überrascht der Espresso mit einem Duft, den man sonst nur von Kakao kennt (ich meine keinen Instant Kakao
). So gefällt mir der Kopiba Vivace noch besser, denn hier kommt die kräftige Säure besonders gut zur Geltung und auch der Abgang ist lang und aromatisch. Wahrscheinlich wird die Säure auch einigen eher negativ auffallen, aber ich finde sie ist in einem gut verträglichen Rahmen.
Fazit: Mein erster Einkauf beim Cafe Kopiba im Schanzenviertel in Hamburg war gleich ein voller Erfolg. Dieser Kaffee kann in nahezu jeder Hinsicht voll überzeugen. Zwar ist er als Schümli nicht perfekt geeignet, wer jedoch einen vergleichsweise sauren, schokoladigen Espresso mag, wird den Kopiba Vivace lieben. Erhätlich ist der Kopiba Vivace für 19,90 €/kg im Cafe Kopiba in der Straße Beim Grünen Jäger 24 in 20359 Hamburg. Weitere Kaffees findet ihr auf der Internetseite Kopiba.de. Für den Kopiba Vivace gibt es 8 von 10 Punkten!

Weitere Kaffeetests findet ihr in unserer Übersicht.
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Arne, der auch in meiner Blogroll schon seinen Platz gefunden hat, ruft in seinem Barista Blog zur Blog-Parade auf. Im Zuge dieser lobenswerten Aktion möchte ich hier meine Ansichten zum Thema Kaffeekultur beantworten und ihm die gestellten Fragen gern beantworten.
Gehört die Zubereitung für dich mit zur Kaffeekultur oder ist sie nur Mittel zum Zweck?
Die Zubereitung ist natürlich ein Teil der Kaffeekultur, auch wenn ich aus Zeitgründen eher praktisch veranlagt bin. Reden über Kaffee und dessen Zubereitung ist nicht nur interessant, sondern verbindet und regt an, Neues zu probieren. Kaffeekultur ist somit auch Inspiration und der Austausch über Geschmackserlebnisse; nicht nur von Blog zu Blog, sondern vor allen Dingen von Mensch zu Mensch!
Welche Wirkung hat Kaffee auf dich?
Bilder sagen mehr als tausend Worte: Ab 6 Bechern sieht das Ganze bei mir nicht viel anders aus als im Video unten
. Ansonsten hat ein Cappuccino am Abend vorm ins Bett gehen auch eine durchaus beruhigende Wirkung.
[youtube DuhpGX6hZZA]
Kaffeekultur oder Subkultur, sind Kaffeekapseln, Kaffeepads und Instantkaffes auch Teil der Kultur?
Aber ja! Das ist meiner Meinung nach nicht nur eine Verbreiterung der Zielgruppe von Kaffee, Cappuccino und Latte Macchiato, sondern eine notwendige Weiterentwicklung der Kaffeekultur. Auch wenn Viele Nespresso, Dolce Gusto, Senseo und Konsorten vielmehr eine Unkultur nennen würden, so finde ich das ganz und gar nicht. Im Hinblick auf die klassische Filtermaschine ist dies nicht nur eine praktische Alternative, sondern auch geschmacklich eine Weiterentwicklung.
Schade ist aber weiterhin, dass diese Kultur teuer erkauft werden muss und die Kapseln meist nicht besonders ökologisch sind, d.h. viel Müll verursachen.
Welche Veränderungen würdest du dir für die Kaffeekultur im deutschsprachigen Raum in den nächsten Jahren wünschen?
Ich wünsche mir mehr Bewusstsein für guten Kaffee und einen höheren Bekanntheitsgrad für empfehlenswerte Privatröstereien. Es muss das Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass guter Kaffee seinen Preis kostet und es sich lohnt, diesen Preis zu zahlen – auch im Hinblick auf Fairtrade Kaffee. Damit das geht, muss mehr über Kaffee gesprochen werden. Das sozialisierendste Getränk überhaupt muss kommunikativer werden!
Was ist für dich ein absolutes Kaffee No-Go?
Absolutes Kaffee No-Go ist für mich, wenn eine Kaffeemaschine (sei es Vollautomat, Siebträger, Senseo oder Filtermaschine…) nicht gepflegt wird. Besonders bei Vollautomaten (auch in Gaststätten) ein bekanntes Phänomen: Einfach nur eklig und mein absolutes No-Go!
Das war’s auch schon von der Blog-Parade! Du willst auch mitmachen (und evtl. eine Kaffeepresse gewinnen)?
Das geht natürlich… im Barista-Blog von Arne.
Diskutiert werden darf natürlich auch gern hier in den Kommentaren!
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