Erster Eindruck: Zur Verpackung und der Aufmachung des Blaser Café Gourmets’ Plaisir brauche ich wohl nicht allzu viel sagen:Die goldene Verpackung meines 250g Päkchens sieht sehr edel aus. Zum Kaffi Schopp noch ein Auszug aus dem letzten Artikel: Der Webauftritt von Kaffi Schopp hingegen gefällt mir sehr sehr gut. Es gibt hier Informationen zu jedem verkauften Kaffee bezüglich der Verträglichkeit und der Eignung (z.B. Schümli oder Cappuccino). Dies hilft bei der Kaufentscheidung natürlich weiter. Geschmacksbeschreibungen liefert Johannes Lacker in seinem Blog, der auch direkt über die Kaffi Schopp Homepage zugänglich ist. Zudem kann man die Kaffees in verschiedenen Mahlgraden bestellen, die dann direkt für French Press, Espresso Kocher oder den klassischen Filterkaffee optimiert sind. Hier noch einige Informationen zum Blaser Café:
Mittlerweile wird Blaser Café in vierter Generation von Marc Käppeli, dem Neffen von Markus Blaser, geführt. Käppeli ist im Vorstand der Swiss SCAE (Speciality Coffee Association of Europe) vertreten, zu deren Gründungsmitgliedern Blaser Café gehört. Neuerdings ist Blaser Café das erste Schweizer Mitglied der italienischen “Caffè Speciali Certificati” – Vereinigung, die die weltweit strengsten Qualitätskriterien hat. Diese Aktivitäten sind Ausdruck der sogenannten „4T“, der strategischen Felder des Unternehmens: Trends, Tradition, Traceability (Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe bis zum Erzeuger) und Transfer (neue Erkenntnisse im Bereich Kaffee werden an die Kunden weitergegeben)
Duft: Es scheint so als ob Blaser ein besonderes Händchen für die Lagerung von Kaffee hat. Laut dem Mindesthaltbarkeitsdarum meiner Packung müsste das Röstdatum der 01.07.2009 gewesen sein. Nun ist es Dezember und der Kaffee durftet beim Öffnen der Packung wirklich herausragend frisch mit intensiven Fruchtnoten und feinherbem Zartbitter-Aroma.
Geschmack: Der Blaser Café Gourmets’ Plaisir gelingt mir ab der ersten Tasse mit einer hellen, beständigen Crema, die ich bei der 100%igen Arabica Mischung von Sorten aus aller Welt so nicht erwartet hätte. Herbe, fruchtige Noten dominieren den Geschmack, daneben gibt es noch einen Hauch von Getreidearoma. Neben dieser Komplexität überzeugt mich vor allen Dingen die optimal abgestimmte Säure, die für den Geschmack des Blaser Café Gourmets’ Plaisir das I-Tüpfelchen darstellt. Auch ohne Milch lässt sich dieser Kaffee wunderbar als Schümli genießen. Als Cappuccino hat mir der Gourmets’ Plaisir ebenfalls gut gefallen, aber lange nicht so überragend wie als Schümli. Denn hier fehlt einfach der nötige “Kick” von Robusta-Bohnen, die eine solche Kaffee-Spezialität zu etwas besonderem machen. Dennoch hat mir der Blaser Café Gourmets’ Plaisir geschmacklich (vor allen Dingen als Café Crema bzw. Schümli Kaffee) sehr gut gefallen.
Liebe zum Detail: Die Röstung
Zwar bin ich kein Röstexperte, aber zur Röstung des Blaser Gourmets’ Plaisir kann ich sicher einige Worte verlieren. Wer das Bild auf der linken Seite in groß ansieht, wird schnell bemerken, dass die Bohnen an einigen Stellen glänzen. Dies sind Öle, die beim Rösten austreten. Bisher habe ich nur einige Röstungen gesehen, bei denen die Röstung genau beim Austreten der Kaffeeöle abgeschlossen wird. Zu diesen wenigen Kaffees gehören z.B. die Hausröstungen eines meiner Lieblingskaffees in Hamburg, das Kopiba im Schanzenviertel (Kopiba Vivace Testbericht ansehen).
Fazit: Für tragbare 19,60 € / kg gibt es beim Kaffi Schopp den Blaser Café Gourmets’ Plaisir, der inbesondere als Schümli eine verträgliche und zugleich sehr ausgewogene Kaffee-Mischung mit mittlerer Säure darstellt. Zu diesem Preis eine echte Empfehlung – der Name ist hier wirklich Programm! Aufgrund der nicht überragenden Eignung für Cappuccino und Espresso gibt es immer noch sehr gute 9 von 10 Punkte.

Weitere Kaffeetests findet ihr in unserer Übersicht.
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rster Eindruck: Zum Kaffee an sich gibt es eigentlich wenig zu sagen. Die knallig gelbe Verpackung sieht schick aus und funktional gibt es nichts zu meckern. Der Webauftritt von Kaffi Schopp hingegen gefällt mir sehr sehr gut. Es gibt hier Informationen zu jedem verkauften Kaffee bezüglich der Verträglichkeit und der Eignung (z.B. Schümli oder Cappuccino). Dies hilft bei der Kaufentscheidung natürlich weiter. Geschmacksbeschreibungen liefert Johannes Lacker in seinem Blog, der auch direkt über die Kaffi Schopp Homepage zugänglich ist. Zudem kann man die Kaffees in verschiedenen Mahlgraden bestellen, die dann direkt für French Press, Espresso Kocher oder den klassischen Filterkaffee optimiert sind.
Duft: In der Parisien Mischung ist ein mit 35% außergewöhnlich hoher Anteil an Robusta-Kaffeebohnen, der sich auch im Duft des Kaffees deutlich bemerkbar macht. Kräftige Röstnoten dominieren, lassen aber einen nussig-fruchtigen Anteil zu. Umso gespannter bin ich natürlich, mal eine Tasse Schümli durch meinen Vollautomaten zu jagen.
Geschmack: Trotz des hohen Robusta Anteils, den ich eigentlich so schätze, konnte mich der La Semeuse Parisien nicht überzeugen. Die Crema sieht zwar gut aus, zerfällt aber sehr schnell trotz schon sehr feinem Mahlgrad. Geschmacklich trifft die Beschreibung auf der Packung völlig zu, dort steht “ohne jegliche Bitterkeit oder Säure”. Dies kann ich nur so unterstreichen, der fertige Kaffee hat wirklich kaum Säure oder bittere Aromen. Auch beim Probieren verschiedener Einstellungen bleibt das Ergebnis unbefriedigend: Der Abgang ist kurz und schmerzlos. Lange hält sich der Geschmack jedenfalls nicht. Auch der Körper des Kaffees und das Mundgefühl bleibt undifferenziert und klanglos. Die minimal nussigen Noten im Kaffee La Semeuse Parisien sind ein geschmacklicher Farbklecks in der ansonsten eher tristen Geschmackswelt. Wer aber sehr milden Kaffee mit viel Koffein mag, der kann gut zum La Semeuse Parisien greifen. Der Robusta-Anteil sorgt für den nötigen Kick am Morgen und fällt geschmacklich kaum auf – eine seltene Erscheinung bei 35% Robusta-Anteil.
Fazit: Es hat nicht sollen sein mit dem La Semeuse Parisien. Der eigentlich für Schümli Kaffee (aus dem Vollautomaten) prädestinierten Kaffee mit hohem Robusta-Anteil kann bei mir nicht punkten. In keiner Einstellung entlocke ich der Mischung eine beständige Crema, geschweige denn die richtige Konsistenz. Außergewöhnlich ist allenfalls, dass der La Semeuse Parisien mit derartig hohem Robusta-Anteil geschmacklich so zurückhaltend ist mit minimal nussigem Anteil und kaum Säure oder Bitterkeit. Evtl. ein Tipp für Koffein-Junkies, die milden Kaffee bevorzugen. Erhältlich ist der La Semeuse Parisien bei Kaffi Schopp für 30,00 € / kg. Für den La Semeuse Parisien vergebe ich 6 von 10 möglichen Punkten.

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Ganz frisch in der Welt des Kaffee-Versandhandels ist der Kaffischopp aus der Schweiz. Hier gibt es verschiedene Kaffees und Espressi von diversen Schweizer Röstereien, die sich allesamt mit hochwertigen Kaffees einen Namen gemacht haben. Schon gleich beim Blick auf die Verpackung meines Café Espresso St.Tropez von der Rösterei Blaser fällt auf: Hier möchte man schon mit der koketten Verpackung auffallen – das funktioniert! Natürlich habe ich diesen Espresso nicht nur bewundert, sondern auch probiert… wie er geschmeckt hat, seht ihr im Test.
Erster Eindruck: Der Kaffischopp Online-Shop existiert in dieser Form noch nicht sehr lange. Den Internetversandhandel gibt es offiziell seit dem 27. Juli 2009. Dafür wirkt der Shop für mich sehr ausgereift und geordnet; dank der detaillierten Geschmacksbeschreibugen muss man nicht die “Katze im Sack” kaufen. Ebenso gibt es jeweils recht umfangreiche Informationen zu den Röstereien. Die Versandkosten sind aber einer Bestellung i.H.v. 60,- € frei, darunter sind es auch recht humane 4,60 € nach Deutschland. Hier einige Informationen zum hier getesteten Blaser Café Espresso St. Tropez:
Die Espresso-Mischung St.Tropez ist in ungewohnter Art aus verschiedenen Speciality Coffees zusammengesetzt. Sie verfügt über eine sehr reichhaltige und überraschende Vielfalt von Aromen. Eines der ersten Cafés in Europa war das Café Procope in Paris, und jetzt entdeckt die gehobene französische Küche Kaffee als Bestandteil des perfekten Menus. Träumen Sie von Sonne und eleganten Strandpromenaden. Der Espresso St.Tropez ist rassig und kräftig, mit überraschender Würze, die diese Mischung vor allem dem hochqualitativem Haiti 5X und Indonesia Lintung verdankt.
Duft: Beim Espresso St. Tropez erwarte ich zwar wegen der frischen Farbe und der leichtbekleideten Dame auf der Packung eine leichte, unauffällige Espresso-Mischung, aber schon der Duft verrät mir, dass es hier nicht so ist: Schwere, herb nussige Aromen mit einem leichten Anteil an Getreide strömen aus der Packung.
Geschmack: Als einfacher Espresso zeigt der Café Espresso St. Tropez seinen kräftigen, vollen Geschmack mit einem herb-würzigen Körper und einem sehr langen, schweren Abgang. Es hat mich geradezu überrascht, dass der erste Espresso im Vollautomaten sofort gelungen ist, da mir selten ein Vollautomaten-Espresso auf Anhieb schmeckt. Kräftiger Espresso im Cappuccino ist sowieso meiner Meinung nach immer ratsam, um die Kaffeearomen auch bei Zusatz von vergleichsweise viel Milch zu erhalten – somit ist dieser Espresso auch hier zu empfehlen. Als Schümli hat mir der St. Tropez auch gefallen, aber nicht so gut, wie als Espresso. Hier kam die Komplexität des Espresso nicht so überragend zur Geltung, wie beim einfachen Espresso und ich hatte Schwierigkeiten, die richtigen Einstellungen zu finden.
Fazit: Für knackige 19,40 € / kg gibt es den Blaser Café Espresso St. Tropez (erhältlich im Kaffischopp). Als Espresso und Cappuccino macht sich der herb-würzige Mischung (70% Arabica/30% Robusta) hervorragend, etwas schwächer ist sie als Schümli. Dafür gibt es von mir sehr gute 9 von 10 Punkte im Espresso Test! Es lohnt sich also, im Kaffischopp vorbeizuschauen und vielleicht auch Schweizer Eidgenießer zu werden (bei den günstigen Versandkosten von 4,60 €)… .

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