1. Frischer Kaffee – im Supermarkt?
Schon beim Kauf kann man zwischen frischem und weniger frischem Kaffee unterscheiden. Wirklich frischen Kaffee gibt es leider selten im Supermarkt. Gerade die Sorten, die weniger nachgefragt sind, stehen häufig Monate in den Regalen. Zwar gibt es insbesondere bei ganzen Bohnen nicht unbedingt eine Faustregel wann der Kaffee nicht mehr frisch ist – allerdings würde ich als Richtwert nur Kaffee kaufen, der höchstens einen Monat im Regal steht. Wie lange der Kaffee im Regal steht, sieht man am Verfallsdatum: Der Tag der Röstung liegt in der Regel ein Jahr zurück. Besonders frisch gibt es Kaffee in der Regel nur beim Kleinröster, da man hier direkt kauft und sich komplizierte Vertriebswege spart.
2. Guten Kaffee kauft man als ganze Bohne
Kaffeebohnen werden zurecht werbewirksam als Aromatresor bezeichnet, denn die deutlich vergrößerte Oberfläche von gemahlenem Kaffee lässt das Aroma deutlich schneller entweichen als bei Kaffee in ganzen Bohnen. Deswegen lohnt es sich – auch wenn es natürlich Arbeit macht – den Kaffee immer frisch zu mahlen vor dem Brühvorgang. Ein Aspekt, der durchaus für die Anschaffung eines Vollautomaten sprich, insofern man immer frischen Kaffee möchte und trotzdem nicht auf den Komfort verzichten möchte.
3. Kleine Mengen Kaffee kaufen
Wer wenig Kaffee kauft, hat immer frischen Kaffee im Haus. Wie schon oben erwähnt, würde ich empfehlen, nicht mehr Kaffee zu kaufen als man innerhalb von etwa einem Monat trinken kann.
Was mit Käse und Wurst funktioniert muss doch auch für Kaffee gut sein? Könnte man denken und es gibt viele Anhänger der Lagerung von Kaffee im Kühlschrank, allerdings sollte man ohnehin nur so kleine Mengen kaufen, dass eine Lagerung in der dieser Form nicht nötig sein sollte. Außerdem lauern im Kühlschrank die natürlichen Feinde des frischen Kaffees, nämlich Feuchtigkeit und Gerüche von anderen gelagerten Lebensmitteln. Kaffee lagern im Kühlschrank ist demnach nicht nützlich – schon gar nicht, wenn die Kaffee-Packung schon geöffnet ist, denn dann dringt Feuchtigkeit schnell in den Kaffee ein.
5. Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht
Eine zu hohe Temperatur, zu hohe Luftfeuchtigkeit und Licht sind bei der Lagerung von frischem Kaffee zu vermeiden. Das heißt im Umkehrschluss: Zimmertemperatur ist ok, trocken sollte die Lagerstätte sein und dunkel. Wenn der Kaffee dann noch in ganzen Bohnen und nicht allzu lange gelagert wird, sollte frischer Kaffee kein Problem sein.
6. Luftdicht und geruchsneutral lagern
Wie bei allen Lebensmitteln ist auch der Kontakt mit Luft und natürlich mit Gerüchen zu vermeiden, die den Geschmack verfälschen. Das heißt ein luftdichtes und geruchs- und geschmacksneutrales Gefäß ist empfehlenswert.
7. Für Perfektionisten: Richtig geschmacksneutral einlagern, Plastik vermeiden
Ein Metall- oder Tongefäß hat nicht nur dekorativen Wert, sondern diese sind lichtundurchlässig und sondern vor allen Dingen keine Stoffe ab, die den Kaffeegeschmack verfälschen. Insbesondere bei billigem Plastik aus Fernost ist dies nicht der Fall, denn solche Plastikdosen (schon am Geruch zu erkennen) sondern Stoffe ab, die den Kaffeegeschmack verfälschen können (mehr zum Thema im Artikel “Kaffee und Plastik“).
Letztens gab es doch tatsächlich mal einen Kaffee aus Guatemala beim Discounter. Lidl hatte einen vermeintlichen Gourmet-Kaffee für etwas über 5,- € pro 250g im Angebot. Da musste ich natürlich sofort zuschlagen, insbesondere weil dieser Kaffee in einem vergleichsweise schicken Holzfässchen verkauft wurde. Ich halte mich bei diesem Bericht kurz und werde keinen offiziellen Test daraus machen, sondern nur kurz meine Eindrücke kundgeben. Es wird wohl eine einmalige Aktion bleiben, aber vielleicht gibt es ja bald zumindest etwas Vergleichbares bei Lidl. Also: Der Kaffee kommt im Holzfässchen – allein die Verpackung rechtfertigt eigentlich schon den Preis. Die Kaffeebohnen waren bei mir frisch geröstet, was an sich ja schon mal viel Wert ist. Die Röstung beim Kauf nicht mal einen Monat her. Geschmacklich sind die Bohnen auf jeden Fall nicht auf Supermarkt-Niveau, sondern deutlich angenehmer. Sie haben nicht das typische Standardaroma, sondern heben sich positiv ab mit einer leichten Säure, aber nicht allzu komplexen Aromen. Insgesamt aber sicher überdurchschnittliche geschmackliche Erfahrung für einen Discounter-Kaffee.
Habt ihr den Lidl Kaffee auch schon probiert? Würde mich über eure Meinung freuen. Vielleicht kommt ja demnächst wieder ein Fässchen. Hier noch einige Bilder vom Lidl-Kaffeefässchen.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Erster Eindruck: Zu Tchibo muss ich wohl nicht allzu viel sagen. Ob das Hauptgeschäft überhaupt noch mit Kaffee bestritten wird oder mittlerweile die Produkte den Hauptumsatz machen… ich weiß es nicht. Aktuell fällt mir zu Tchibo eigentlich nur die Preisabsprache mit Dallmayr und Melitta ein, über die ich auch schon berichtet habe. Tchibo schreibt zum African Blue:
African Blue aus 100 % Hochland-Arabica-Bohnen gedeiht auf fruchtbaren, eisenhaltigen Böden unter der intensiven Äquatorsonne Ostafrikas. Die erlesene Privat Kaffee-Komposition African Blue schenkt Ihnen mit jeder Tasse einen besonders ausdrucksvollen Kaffeegenuss.
Duft: Der African Blue duftet (ich würde schon fast sagen er riecht…) ziemlich intensiv, aber nicht unbedingt speziell. Getreidenoten dominieren den Duft.
Geschmack: Zwar gehört das nicht unbedingt zum Geschmack, aber so wie das Auge mitisst, so trinkt es auch mit. Leider kann die dünne, schnell zerfallende Crema diesem Anspruch nicht gerecht werden. Auch sonst ist der Geschmack sehr dünn. Obwohl der African Blue Kaffee innerhalb des Tchibo-Sortiments wohl einer der kräftigsten ist (Stufe 4 von 4 bei Tchibo). Dennoch bietet der African Blue für meinen Geschmack weder Säure, Würze oder geschmackliche Fülle. Ich mache mir auch an dieser Stelle nicht mehr die Mühe, den typischen Supermarkt-Kaffee Geschmack des Tchibo African Blue zu zerreden. Mehr als bei günstigeren Supermarkt-Kaffees, auch von Tchibo selbst, gibt es hier nicht, trotz des Anspruchs, der African Blue solle etwas Besonderes sein. Positiv zu vermerken ist die leichte Verträglichkeit des Kaffees und das Fehlen von Bitterstoffen, die bei “light” Geschmack aber auch nicht weiterhilft.
Fazit: Der Tchibo Privat Kaffee African Blue für 11,98 €/kg liefert im Kaffee Vollautomaten dünne Crema und dünnen Geschmack, der sich keinesfalls über das Niveau anderer Supermarkt Kaffees erheben kann. Zumindest fällt er auch nicht negativ auf, was aber nicht über die geschmacklichen Defizite hinweghelfen kann. Diesen standardisierten Supermarkt-Kaffee Geschmack kann man auch günstiger haben. Besser geht es z.B. mit dem Möwenpick “Der Himmlische” oder dem Nicaragua Maragogype. Insgesamt bekommt der Tchibo Kaffee von mir 4 von 10 möglichen Punkten.

Weitere Kaffeetests findet ihr in unserer Übersicht.
]]>Das Angebot von Möwenpick im Kaffee-Sortiment ist recht überschaubar, denn es gibt nur zwei Sorten: Einmal den Kaffee “Der Himmlische”, den ich hier vorstelle und eine Espresso-Sorte “Intense”, die ich bisher aber nirgends gesehen habe. 
Erster Eindruck: Viel kann ich zu dem Möwenpick Kaffee nicht sagen. Er steht in einer schlichten Plastik-Verpackung in vielen Supermarkt Regalen (immerhin ganz oben) und beinhaltet 100% Arabica Bohnen. Geworben mit “feiner Crema” und einem aromatischen und ausgewogenen Geschmack. Auf der Möwenpick Homepage findet man folgendes zu den angebotenen Kaffees:
Ein guter Kaffee – aromatisch, körperreich und ausgewogen – ist kein Kind des Zufalls, sondern das Resultat aus Hingabe, Erfahrung und Talent. Seit mehr als 50 Jahren werden in den internationalen Mövenpick Restaurants und Hotels Millionen von Kaffees serviert. Bei Mövenpick sind diese Momente des direkten Kundenkontakts ein Ansporn, die Qualität unseres Kaffees ständig zu verbessern und Trends frühzeitig zu erkennen. Mövenpick bietet zwei ausgewogene Kaffeemischungen, „Der Himmlische“ mit dem klassischen Aroma und den „Intense“ für einen feinen Espresso. Auserlesene Kaffeebohnen, edelste Mischungen und eine optimale Röstung zeichnen die Mövenpick Kaffees aus.
Duft: “Der Himmlische” macht seinem zart anmutenden Namen alle Ehre, denn der Duft der ganzen Bohnen ist wirklich sehr mild ausgefallen. Zurückhaltend und fast schon nichtssagend ist der Duft, der vom Arabica Kaffee von Möwenpick ausgeht.
Geschmack: Hui, das erste mal seit Langem, wenn nicht sogar überhaupt, habe ich einen Kaffee getrunken und es nicht so richtig gemerkt. Beim arbeiten am PC habe ich immer mal einen Schluck genommen. Irgendwann war der Kaffee leer und ich habe mich danach selbst gefragt:”Wie hat der Kaffee eigentlich geschmeckt?” Als ich keine Antwort wusste, habe ich mir nochmal einen Kaffee in meinem Vollautomaten zubereitet. Das Ergebnis des bewussten Trinkens des Möwenpick-Kaffee war genauso ernüchternd, wie der erste unbewusste Becher war. Mein Eindruck hat sich bestätigt: “Der Himmlische” schmeckt mild, minimal schokoladig und ist sehr magenfreundlich. Die Crema ist wirklich “fein”, wie es die Verpackung schon treffend beschreibt, denn sie ist sehr dünn und zerfällt in Windeseile. Geschmacklich fehlt einiges an Differenziertheit und individuellen Aromen, um diesen Kaffee aus dem Supermarkt-Allerlei hervorzuheben. Zumindest ist der Möwenpick Arabica wie versprochen mild, verträglich und ohne bittere Aromen.
Fazit: Sehr günstig, aber auch nicht besonders speziell ist der Möwenpick Vollautomaten-Kaffee “Der Himmlische” aus 100% Arabica Bohnen. Dafür gibt es bei dem Premium-Supermarkt-Kaffee für 11,98 € / kg wenigstens nicht den typischen “Supermarkt-Muff”. Geschmacklich ist der Möwenpick Kaffee nichts besonders, eignet sich aber für den milden Kaffee für zwischendurch ziemlich gut. Dafür gibt für den ersten Supermarkt-Kaffee, der mich seit Längerem nicht total enttäuscht hat, immer noch vertretbare 6 von 10 Punkten. Ebenfalls mild und deutlich schokoladiger ist übrigens der Nicaragua Maragogype (Test lesen).

Weitere Kaffeetests findet ihr in unserer Übersicht.
]]>Kaffees können die vielfältigsten Geschmäcker haben. Mal erinnert mich ein Kaffee an eine Zartbitterschokolade oder mal an Früchte verschiedenster Art. Von diesen Geschmackserlebnissen kann ein Supermarkt-Kaffee Trinker wohl nur träumen: Denn was geboten wird, ist meistens mau und entspricht einem Durchschnittsgeschmack. D.h. dieser Kaffee entfaltet keinen Charakter, er bleibt ohne geschmackliche Kultur, weil das Industrieprodukt von möglichst vielen Menschen als nicht unangenehm warhgenommen werden soll. Es ist wie mit vielen anderen Dingen im Leben: Wer das z.B. das Kochen verlernt und sich nur noch von Tiefkühlkost ernährt, vergisst auch schnell, welche Vorzüge frisches Essen hat. Manch einer hat sicherlich noch nie gekocht… .
Und so ist es auch mit Kaffee: Viele Menschen haben zwar eine Vorliebe für Kaffee, sich aber noch nie von den Industrieröstungen aus dem Supermarkt entfernt. Schließlich schmeckt dieser Kaffee ja irgendwann und negativ auffallen tut er sowieso nicht. Dabei ist Kaffee lange nicht gleich Kaffee! Privatröstereien haben nicht nur eine andere Technik, Bohnen zu rösten, sondern auch andere Sorten und das Quentchen Geduld, das in der Industrie schlichtweg fehlt. Heraus kommen meistens sehr gelungene Kaffees, die auch nach etwas schmecken und sich nicht dem Einheitsgeschmack unterordnen lassen. Manch ein Kaffee hat dann vielleicht ein zu starkes Aroma oder eine Geschmacksnuance, die einem nicht so passt.
Doch wer bereit ist, sich für ein neues Kaffeeerlebnis zu öffnen und zu probieren, der findet sicherlich auch einen richtig guten Kaffee. So einen, mit dem man den Gästen nicht nur ein müdes Lächeln entlocken kann, sondern erstaunte Gesichter. Das tolle and der Sache ist: Für einen hochwertigen Kaffee aus einer Privatrösterei muss man gar nicht so viel mehr ausgeben, wie für einen Kaffee von Tchibo, Jacobs und Konsorten. Es geht dabei um ein paar Euro pro Kilo, die meist aber enorme Unterschiede im Geschmack begründen.
Im Kaffee-Ranking findet ihr empfehlenswerte Kaffees mit Bezugsort. Dassselbe gilt für gute Espressi: Espresso-Ranking. Viel Spaß beim Genuss von gutem Kaffee!
]]>
“Vollmundiger Genuss” steht groß auf der Packung des Tchibo Caffe Crema und natürlich das obligatorische “Ideal für den Kaffee-Vollautomaten”… ob das so stimmt? Zumindest die Crema sollte ja ordentlich sein, das suggeriert ja der Name schon.
Jedenfalls ist preislich schon mal alles in Ordnung mit recht günstigen 10,99 € / kg. Dafür kann man beim Tchibo Caffe Crema nicht einmal sicher sein, ob man 100% Arabica Bohnen in der Packung hat. Es heißt zwar “Besonders hochwertige Arabica-Bohnen werden für diesen vollmundigen Caffe-Moment mit köstlich samtiger Crema ausgesucht”, aber auf der Packung findet sich keine Angabe, ob wirklich 100% Arabica enthalten ist oder doch eine Mischung mit den geschmacklich deutlich schwächeren Robusta-Bohnen.
Erster Eindruck: Die Verpackung fällt Tchibo-typisch recht ordentlich aus, da gibt es nichts zu meckern. Leider ist dieser Kaffee noch nicht biologisch angebaut oder Fairtrage-gehandelt. Wie bereits im Artikel über den Tchibo BioGenuss-Kaffee erwähnt, hinkt Tchibo diesen Kaffeetrends hinterher, hat aber erste Schritte in diese Richtung unternommmen. Hier noch ein Zitat von Tchibo zum Caffe Crema:
Besonders hochwertige Arabica-Bohnen werden für diesen vollmundigen Caffè-Moment mit köstlich samtiger Crema ausgesucht. Sie entfalten durch die milde und schonende Tchibo Einzelröstung unverfälschte Kaffee-Aromen, die von einer zarten Karamell-Note im Geschmack abgerundet werden für einzigartigen Crema-Genuss, der Sie jeden Tag verwöhnt.
Duft: Überraschen tut mich der Duft nicht, der aus der Packung des Tchibo Caffe Crema strömt: Vergleichbar mit Feine Milde oder dem BioGenuss ist der Duft der Bohnen wenig aussagekräftig. Dennoch ist der Caffe Crema ein wenig aggressiver, rauchiger und duftet schon säuerlich.
Geschmack: Nachdem ich die dritte Tasse Kaffee in den Ausguss schütte und beim vierten einen einigermaßen trinkbaren “Geschmack” bekomme, frage ich mich: Was heißt eigentlich “Ideal für den Kaffee-Vollautomaten? Dieser Kaffee war auf jeden Fall eine bittere Erfahrung in jeder Hinsicht… säuerlich, bitter, mit unangenehmem rauchigen Geschmack im Abgang. Ich habe versucht den Mahlgrad deutlich zu entschärfen, mehr Wasser hinzuzugeben, weniger Pulver zu benutzen… nichts hat den Caffe Crema geschmacklich aus seiner Misere geholfen. Die starke Säre ist erst nicht mehr zu schmecken, wenn man schon fast nur noch Wasser in der Tasse hat. Geschmacklich ist dies der erste geteste Kaffee, der bei mir vollends durchgefallen ist.
Fazit: Der Test war eine bittere Kaffee-Erfahrung, wie ich sie selten hatte. Tchibo Caffe Crema kann in keinem Punkt im Test überzeugen. Darüber kann auch der günstige Preis von 10,99 € / kg nicht hinwegtäuschen. Verträglichere Alternativen von Tchibo sind BioGenuss und Feine Milde (wobei Ersteres empfehlenswerter ist). Der Tchibo Caffe Crema wird mit 2 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Weitere Kaffeetests findet ihr in unserer Übersicht.
]]>
Zeit für einen Klassiker auf kaffee-espresso-trinken.de… pünktlich zur Preissenkung vom Tchibo Klassiker “Feine Milde” von 4,99 € auf 3,99 € für 500g (7,98 € / kg) kommt hier der Test zum Kaffee. Feine Milde ist wohl einer der beliebtesten Kaffees überhaupt. Ich selbst habe schon oft den feine Milde serviert bekommen als Gast – dabei meist als Filterkaffee. Und auch wenn ich kein Freund von Filterkaffee bin, war dieser Kaffee doch immer ganz passabel. Darum war ich auch gespannt, wie sich der feine Milde als ganze Bohne für Vollautomaten im Test so schlägt.Für Feine Milde wählen wir ausschließlich die naturmildesten Tchibo Arabica- Bohnen aus, die auf fruchtbaren Böden im ausgeglichenen und sonnenverwöhnten Klima Südamerikas reifen. Nur die besten Ernten werden ausgesucht, schonend einzeln geröstet und sorgfältig miteinander komponiert – für naturmilden Genuss zu jeder Zeit.
Duft: Angenehm, unaufdringlich und mild – das sind am ehesten die Attribute, die auf diesen Kaffee zutreffen. Leider fehlen mir die geschmacklichen Assoziationen: Der feine Milde Kaffee ist weder nussig, noch schokoladig. Ein Hauch von Karamell ist im Duft enthalten, ansonsten geizt der Kaffee mit individuellen Aromen.
Geschmack: Feine Milde ist laut Verpackung “natürlich sanft” und hat ein “fein abgestimmtes Aroma”. Das stimmt zwar, aber leider ist der Kaffee derart sanft und fein, dass ich hier einen einzigartigen Geschmack vermisse, der jeden guten Kaffee auszeichnet.
Fazit: Der feine Milde ganze Bohne (erhältlich bei Tchibo) kann preislich zwar durchaus zu überzeugen (7,98 € / kg), insbesondere nach der Preissenkung, hat aber geschmacklich zu viele Defizite. Dieser Kaffee zeichnet sich vor allem durch ein sehr blasses Geschmacksprofil ohne spezielle Assoziationen aus. Dafür gibt es 4 von 10 möglichen Punkten im Test. Wer mehr von einem Tchibo Kaffee erwartet und rund 4,- € pro kg in Kauf nehmen kann, erhält mit dem BioGenuss die klar bessere Alternative.

Weitere Kaffeetests findet ihr in unserer Übersicht.
]]>